Alle Beiträge von Josef Mühlbauer

FFW Thürnstein/Schrenkenthal füllte den Ballsaal

Die Thürnsteiner  Floriansjünger wurden auch heuer ihrem guten Ruf gerecht und hatten keine Mühe, am Samstag den Ballsaal im Hotel „Zum Hirschen“ zu füllen.  Vorsitzender Josef Mühlbauer  wusste den Zuspruch, insbesondere auch von der Patenwehr aus Lohberg, der Ehrenpatenwehr aus Lam, der Nachbarwehr aus Engelshütt  und weiteren Vereinsabordnungen, sehr zu schätzen. Unter die Ballgäste mischten sich der  Lohberger Rathauschef Franz Müller mit Frau Petra und die Bürgermeister-Stellvertreter aus Lam Alois Vogl und Franz-Josef Brandl sowie Ehren-KBM Reinhard Kollmer und einige Ehrenmitglieder. Der Vorsitzende bedankte sich bei den Wirtsleuten des Hotels „Zum Hirschen“ für die Bewirtung und die Überlassung des Saals. Der Redner zollte der Bevölkerung außerdem Anerkennung  für das Verständnis, dass die Ballveranstaltung im Vorjahr wegen eines Trauerfalles kurzfristig abgesagt wurde.

In den Dankesreigen eingeschlossen wurden die vielen Spender und Gönner, mit deren Unterstützung man das Preis-Aufgebot, das ohne Übertreibung weit und breit nirgends überboten wird, bereitstellte. Dank des Arbeitseinsatzes des Tombola-Teams summierten sich fast 130 Treffer, deren Wert bei mehreren Tausend Euro anzusiedeln wäre. Nach Rücksprache mit den Spendern durfte der Veranstalter alle im Vorjahr gesammelten Preise für die heurige Tombola wiederverwenden.  Zugpferd war aber nicht nur Fortunas Füllhorn, sondern auch die Bayerwaldsterne. Die Ballgäste honorierten dies mit einem beständigen Ansturm auf die Tanzfläche.

Die Band ließ zwischendurch die Instrumente zwecks der Tombolaziehung ruhen. Trotz der Preisfülle wurde die Zeremonie in einem straffen Tempo durchgezogen. Als Moderator trat der stellvertretende Kommandant, Stefan Menacher, ans Mikrofon, der seine Aufgabe routiniert abwickelte. Der verlängerte Arm des Glücks war an diesem Abend abwechselnd Theresa Kleppel und Carolin Mühlbauer. Ihr  sperriges Utensil musste Anna-Lena Kleppel  vorerst stehen lassen, deren  Losnummer ihr eine „Gred-Bank“ bescherte. Das Glück auf zwei Rädern in Form eines Mountainbikes kam für Josef Frisch. Total überrascht war Maria Wallner, deren Trefferlos ihr eine Motorsäge bescherte.

Quelle: Kötztinger Zeitung (mf)

 

 

Cold-Water-Challenge Feuerwehr Thürnstein/Schrenkenthal

Die Feuerwehr Thürnstein/Schrenkenthal bedankt sich für die Nominierung zur Cold-Water-Challenge durch die Feuerwehr Lohberg. Wir haben die Herausforderung für einen guten Zweck angenommen und haben 200 Euro an die Kinder-Krebshilfe in Cham gespendet. Nominiert wurde unser Ehrenpatenverein, die Feuerwehr Lam.

 

Drei neue Feuerwehrmitglieder mit Digitalfunk-Lehrgang!

Am Donnerstag, den 19.10.2017 wurde im Gerätehaus der FFW Ansdorf-Simpering ein Funklehrgang mit theoretischer 
und praktischer Prüfung abgeschlossen.

Drei Mitglieder der Feuerwehr Thürnstein wurden mit anderen Teilnehmern aus insgesamt elf Feuerwehren zum Thema Digitalfunk
geschult. Alle Lehrgangsteilnehmer haben an der Ausbildung und der Abschlussprüfung mit Erfolg teilgenommen.

Die neuen Digital-Sprechfunker der
Feuerwehr Thürnstein/Schrenkenthal sind:
Carolin Mühlbauer, Jonas Vogl und Josef Kleppel.

Quelle:
Text JM, Bilder: Mittelbayerische Zeitung

Flughelferübung mit der PHuStBy in Roth!

Die letzte praktische Flughelferübung mit einem Luftfahrzeug im Jahr 2017 führte die Flughelfergruppe des Landkreises Cham zur Außenstelle der Polizeihubschrauberstaffel Bayern nach Roth.
Bereits um 6.30 Uhr starteten 7 Flughelfer mit den beiden Fahrzeugen Thürnstein 11/1 und Lohberg 21/1 nach Roth.

Nach der Begrüßung durch den Übungsleiter Michael Waldmüller (Ausbildungsleiter Polizeihubschrauberstaffel Roth) wurde gemeinsam begonnen, verschiedene Außenlasten für den Flugbetrieb vorzubereiten. 

Beim Flugbetrieb wurden verschiedene Lasten (Tirolbox, Holzbalken, Tragkraftspritze) in unterschiedlichen Seillängen geflogen.
Anschließend wurde
das Bambi Bucket aufgenommen und per Schlauchleitung vom TLF befüllt. Der Wasserabwurf erfolgte zielgenau in den 5000 Liter Faltbehälter. Daraufhin wurde das Wasser aus dem nahe gelegen Rothsee geholt.
Ziel war ein gezündeten Rauchkörper am Rande des Flugfeldes abzulöschen.
Nach dem Bambi Bucket wurde der Semat 900 in den Lasthaken eingehängt. Auch dieser wurde zuerst via Schlauchleitung und später mit Wasser aus dem Rothsee befüllt. Die vorgegebenen Ziele waren ebenfalls der Faltbehälter und ein Rauchkörper.

Nach einem Besatzungswechsel wurden die Lasten nochmal in gleicher Reihenfolge geflogen, ehe man die Stationen abbauen konnte.
Bei der anschließenden Abschlussbesprechung dankte Michael Waldmüller allen Teilnehmern für ihr Engagement und stellte fest, dass man für kommende Einsätze hervorragend gerüstet sei.
Bei der Übung wurden die Flughelfer des Landkreises Cham von Kameraden aus Amberg unterstützt!

Text und Bilder: Christian Kress


16 neue Schutzanzüge für die aktive Mannschaft der Feuerwehr Thürnstein/Schrenkenthal

Die Einsatzbekleidung vom Hersteller seamTEX wurde über die Firma Kilian Fire & Safety GmbH & Co. KG aus Zwiesel beschafft.
Die Schutzkleidung zeichnet sich neben optimalen Tragekomfort vor allem durch Strapazierfähigkeit und hoher Schutzwirkung aus. Der Schutzanzug ist sowohl bei Brandeinsätzen, als auch für technische Hilfeleistungen bestens geeignet.
Die neue Einsatzbekleidung stellt eine notwendige Investition dar, um die Sicherheit der Einsatzkräfte in Zukunft gewährleisten zu können.
Im Laufe der nächsten Jahre werden die restlichen aktiven Mitglieder ebenfalls mit dem seamTEX Schutzanzug ausgestattet.

Jugendfeuerwehrausflug in den Bayernpark

Am Donnerstag den 24.08.17 besuchte die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Thürnstein-Schrenkenthal den Bayernpark bei Reisbach. Um 8.00 Uhr startete der Ausflug und nach einer 1 1/2 stündigen Fahrt kamen wir am Freizeitpark an. Dort verbrachten wir einen aufregenden Tag mit vielen tollen und verrückten Fahrgeschäften. Das Highlight im Vergnügungspark war der sogenannte “Freischütz”, eine Achterbahn die in 2,3 Sekunden von 0 auf 80 km/h beschleunigt, mit vier Inversionen und drei Überkopfelementen. 40 Sekunden pures Adrenalin und bis zu 4,4 G lasten dort auf dem Körper.
Um ca. 16.00 Uhr traten wir dann die Heimreise an. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Mc Donalds in Deggendorf, kamen wir gegen 19.00 Uhr wieder an der Feuerwache in Thürnstein an.


Den Ausflug organisierten die Jugendwarte Christian Koller und Carina Schwarz.
Auch unser Komandant Konrad Kellner begleitete den Jugendausflug.


Quelle: Text und Bild Carina Schwarz

Ehrenpatenverein beim 150-jährigen Gründungsjubiläum der Feuerwehr Lam

Mit einem musikalischen Weckruf begann am Sonntagmorgen der große Jubeltag der FFW Lam. Nach dem Empfang des Festgefolges, dem Einholen von Paten- sowie Ehrenpatenverein und dem Eintreffen aller anderen Vereine folgte der Zug zur Pfarrkirche.

Dort begrüßte Pfarrer Ambros Trummer die Ankommenden mit den Worten: „Es ist ein eindrucksvolles Schauspiel zu erleben, wie Fahne für Fahne zum Altar einzieht“.

Zu Beginn des Gottesdienstes brachten die Kameraden Strahlrohr und Helm zum Altar, sie symbolisierten nicht nur den Schutz von Hab und Gut bzw. des eigenen Leibes sondern damit auch die Nächstenliebe und das Vertrauen auf den Schutz Gottes.

Die Fahnenbänder der Festmutter, der Festbraut, das Trauerband, das Patenband für die FFW Engelshütt, das Ehrenpatenband für die FFW Thürnstein-Schrenkenthal sowie die Bänder der Patenbraut und unserer Ehrenpatenbraut Anna-Lena Kleppel für die Lamer Wehr lagen als Symbol der Verbundenheit, der Freundschaft, der Gemeinschaft und natürlich der Erinnerung an diesen Tag aufgereiht an den Seitenaltären.

Diese wurden in einem festlichen Rahmen am Ende des Gottesdienstes an die Fahnen des Festvereins sowie des Paten- und Ehrenpatenvereins angehängt.

Nach dem Festzug durch die Marktgemeinde Lam wurden anschließend im Festzelt die Erinnerungsgeschenke überreicht.

 

 

 

 

Quelle: idowa

Der Feuerwehr Thürnstein/Schrenkenthal war es eine Ehre, die  Freiwillige Feuerwehr Markt Lam bei ihrem 150-jährigen Gründungsfest am Festsonntag als Ehrenpatenverein zu unterstützen!

Herzlichen Dank an alle Mitglieder der Feuerwehr Thürnstein/Schrenkenthal für die Teilnahme!

weitere Bilder:

Katastrophenschutzübung im Dreiländereck

„Brand überhitze Forstmaschine“ So lautete die erste Übungsalarmmeldung am Freitag den 30. Juni 2017 um 13:00 Uhr für die Feuerwehren im Dreiländereck im Landkreis Freyung-Grafenau. Bei der ersten Lageerkundung wurde aber festgestellt dass sich das Feuer bereits auf die umliegende Waldfläche in Richtung Österreich ausgebreitet hatte. Sofort wurden weitere Kräfte aus Österreich und Bayern alarmiert. Bis in die Abendstunden hinein wurde der simulierte Waldbrand bekämpft, der sich aber immer weiter ausbreitete und sich nun auch der Tschechischen Grenze näherte. Auf Grund dieses Szenarios entschied sich die Einsatzleitung die Brandbekämpfung mit massiver Luftunterstützung durchzuführen.
Deshalb wurde die örtlich zuständige Flughelfergruppe des Landkreises Cham mit ihren beiden Semat 900 Behältern, sowie die Flughelferstaffel der FF München mit ihren beiden Semat 5000 Behältern für Samstag den 1. Juli ins Einsatzgebiet beordert.


Bereits um 05:30 Uhr machte sich der Zug aus Thürnstein mit LF10, TLF 16/25, V-LKW und WLF mit AB-Besprechung auf, in den Bereitstellungsraum nach Neureichenau. Dort angekommen wurde die Einheit nach Schwarzenberg am Böhmerwald (Österreich) zum dortigen Feuerwehrgerätehaus verlegt. Hier war bereits am Freitag durch das österreichische Bundesheer ein Flugfeld aufgebaut worden, dass Platz für 10 Hubschrauber bot. Es fand ein erstes Briefing zwischen den Flughelfer Führungskräften aus Bayern und Österreich statt. Hier hatte man festgelegt, dass die bayerische Flugeinsatzleitung im AB-Besprechung der Flughelfer aus Thürnstein aufgebaut wird.

Direkt daneben hatten sich die Kollegen des österreichischen Flugdienstes aufgestellt. Somit wurde eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Österreich sichergestellt. Im weiteren Einsatzverlauf übernahm die Flugeinsatzleitung mit dem Funkrufnamen „Florian Bayern Luft“ das Führen des fliegerischen Einsatztagebuchs, die Stärkemeldungen der Flughelfer zu erfassen, den Funkverkehr zwischen den Transportleitern sicherzustellen sowie das Weiterleiten aller Daten an die Gesamteinsatzleitung.


Nachdem alle 10 Hubschrauber das Flugfeld erreicht hatten, sammelten sich alle Besatzungen und es erfolgte eine gemeinsames Briefing. Für die Besatzung der Tschechischen Maschine wurde zudem ein Dolmetscher hinzugezogen. Aufgrund des schlechten Wetters war es leider nicht möglich wie geplant um 08:30 Uhr mit den ersten Löschflügen zu starten. Um 10:38 Uhr konnte die erste Maschine, die SAR Bell UH-1D der Bundeswehr zu einem ersten Erkundungsflug aufbrechen. Da sich das Wetter besserte wurde von der Flugeinsatzleitung entschieden 4 Flughelfer auf den Berg zu fliegen und sie mit Hilfe der Winde im Schadensgebiet abzuwinchen. Ihr Aufgabe war es, die Maschinen bei Befüllen der Faltbehälter zu unterstützen sowie die Hubschrauber über „Fehlabwürfe“ zu informieren.
In der Zwischenzeit bekam die CH53 den Einsatzauftrag mehrere Wandergruppen die im Wald vom Feuer eingeschlossen wurden zu evakuieren. Um 11:20 Uhr konnte mit den Löschflügen begonnen werden. Die SAR Bell UH-1D nahm den 900 Liter Löschwasseraußenlastbehälter der Flughelfer aus Cham, die CH53 den 5000l den Behälter aus München auf. Zur Löschwasseraufnahme wurde der Moldaustausee angeflogen.


Da sich das Personal der Flughelfergruppe des Landkreises Cham auf den Flugfeld befand, kam von der Besatzung des Black Hawk des österreichischen Bundesheers die Bitte, sie beim Aufnehmen des Semat 3000l des LFV Oberösterreich zu unterstützen.
Der ursprüngliche Einsatzauftrag der Bell SAR, das Befüllen des 5000l Faltbehälter aus der Luft, musste leider aufgrund zu starker Winde abgebrochen werden. Deshalb der Hubschrauber zurück zum Flugfeld und meldete sich für weitere Einsatzaufträge. Nach 20 Min. am Boden kam der Auftrag einen Bergretter sowie einen Notarzt ins Einsatzgebiet zu fliegen. Zwischenzeitlich musste die CH ebenfalls die Löschflüge abbrechen, um eine weitere Personengruppe zu evakuieren. Da nun auf deutscher Seite keinerlei Löschwasserabwürfe aus der Luft mehr erfolgten, kam es zu einer massiven Brandausbreitung. Umgehend stieg der Black Hawk, der kurz vorher zum Tanken gelandet war, mit dem 3000 Liter Behälter wieder auf, um die Benetzung für die CH53 zu übernehmen. Auch die beiden Flächenflieger, Typ Pilatus Porter PC6, vom ÖBH warfen nun ihre nasse Fracht auf deutscher Seite ab.
Gegen 16:30 Uhr konnte von der Gesamteinsatzleitung „Feuer unter Kontrolle, keine weiteren Löschflüge mehr erforderlich“ gemeldet werden. Nun legten alle 10 Maschinen ihre Löschbehälter am Lastaufnahmeplatz wieder ab und fanden sich am Flugfeld ein. Hier stärkten sich alle Kräfte bevor sie an ihre Heimatstandorte verlegten.
Am Sonntag den 2. Juli fanden noch kleinere Löscharbeiten auf deutscher, tschechischer und österreichischer Seite statt. Gegen 12:00 Uhr konnte dann letztendlich „Feuer aus und Übungsende“ gemeldet werden.
Im Einsatz befanden sich;
aus Österreich: 2 x Augusta Bell 212, 2 x Alouette 3, 2 x Pilutus Porter PC6 (Flächenflieger), 1 x Black Hawk, 2 x EC153;
aus Deuschland: 1 x CH53, 1 x SAR Bell-UH1D
aus Tschechien: 1 x Bell 412
Bei dieser Übung zeigte sich, dass die Zusammenarbeit der Flughelfergruppen auch über Landesgrenzen hinaus einwandfrei funktioniert.

Weitere Infos und Bilder unter: Facebook Feuerwehr Thürnstein-Schrenkenthal oder Flughelfergruppe Lkr. Cham

Quelle:Bilder und Text: Flughelfergruppe Lkr. Cham

Flächenbrand am Osser

Am Samstag den 17. Juni 2017 wurden sämtliche Feuerwehren des Lamer Winkels zum „Brand Freifläche groß“ ins Ossergebiet alarmiert.

Schon bei der Anfahrt der Kräfte war auf Höhe der Osserwiese eine weithin sichtbare Rauchwolke zu erkennen.

Das LF 10 der Feuerwehr Thürnstein sowie die beiden wasserführenden Fahrzeuge der FF Lam fuhren sofort das Brandgebiet über den Ortsteil Lambach an. Gefolgt vom V-LKW der FF Thürnstein, nachdem dieser den Waldbrandsatz inkl. der beiden Faltbehälter 15.000l und 5.000l der Flughelfergruppe verlastet hatten.
Nach dem die ersten Einsatzkräfte das Brandgebiet zu Fuß erreicht hatten, eine Zufahrt mit Löschfahrzeugen war aufgrund der expandierten Lage nur bis ca. 200m vor die Einsatzstelle möglich, meldeten sie der Leitstelle Regensburg einen Flächenbrand im steilen Gelände mit ca. 100qm, schnell ausbreitend.

Aufgrund dieser Rückmeldung entschied sich die Einsatzleitung unverzüglich einen Hubschrauber zur Unterstützung der Löschmaßnahmen anzufordern. Zeitgleich wurden die Flughelferguppe des Landkreises Cham sowie die Bergwacht Arnbruck mit ihren Betankungsanhänger alarmiert.
Daraufhin wurden unverzüglich die Fahrzeuge Lohberg 21/1 sowie Thürnstein 11/1, die beide mit ausgebildeten Flughelfern besetzt waren, aus dem laufenden Einsatz herausgelöst um einen Außenlandeplatz für den Hubschraubereinsatz vorzubereiten und anschließend zu betreiben.
Um die Flugwege so kurz wie möglich zu halten, wurde als Landeplatz Tal eine Wiese im Lamer Ortsteil Himmelreich gewählt.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich „Edelweiß 7“ aus München bereits am Anflug.
Dass genaue Vorgehen wurde zwischen dem FliegE und dem Feuerwehr Einsatzleiter über Digitalfunk im TMO Betrieb noch während der Vorbereitung des Lufteinsatzes abgeklärt.
Um 20:50 Uhr setze die Maschine zur Landung an.

Sofort fanden ein kurzes Briefing sowie das Abrüsten des Hubschraubers statt.

Im Anschluss wurde der Hubschrauberbesatzung der Einsatzauftrag: „Befüllen Faltbehälter 5000l, maximaler Wassertransport ins Einsatzgebiet“ erteilt.
Als Löschwasseraußenlastbehälter wurde das 400l fassende Bambi Bucket vom PHS gewählt, dieses wurde zusätzlich mit einer 10m langen Verlängerung an den Hubschrauber angehängt.

Befüllt wurde dieses per Schlauchleitung vom TLF.
An der Einsatzstelle wurde in der Zwischenzeit der 5000l fassende Faltbehälter aufgebaut und niedergespannt. Dieser wurde mit sechs Rotationen befüllt. Die letzten zwei Wasserabwürfe erfolgten direkt über dem Brandgebiet. Gegen 22:00 Uhr musste der Hubschraubereinsatz aufgrund einsetzender Dunkelheit abgebrochen werden. Kurze Zeit später konnte von der Einsatzleitung auch „Feuer aus“ gemeldet werden.
Nachdem die Maschine wieder am Tallandeplatz angekommen war, wurde diese noch vom Tankanhänger der Bergwachtbereitschaft Arnbruck betankt.
Ein weiterer Einsatzhubschrauber aus Tschechien stand ebenfalls auf Bereitschaft an seinem Heimatstandort.
Dieser wurde aber auf Grund des schnellen Löscherfolgs nicht mehr benötigt.

Quelle: Text und Bilder, Feuerwehr Thürnstein

Link: https://www.youtube.com/watch?v=bCsmAXn-eaA

Zivil-militärische Übung der Hilfsorganisationen

Am Samstag den 10. Juni 2017 veranstaltete der Regionalstab Territoriale Aufgaben Ost der Bundeswehr, im Rahmen der zivilmilitärischen Zusammenarbeit im Katastrophenschutz, einen Blaulichttag mit Gästeschießen am Standortübungsplatz in Roding.

Ziel dieser Veranstaltung war es, dass sich die verschieden Hilfs- und Rettungsorganisationen sowie die Bundeswehr in ihren Einsatzaufgaben, Alarmierungs- und Arbeitsabläufe kennen lernen.

So präsentierte das THW OV Roding den Aufbau eines EGS (Einsatz-Gerüst-Satz), den GKW1 sowie die komplette Lichtkomponente. Die DLRG zeigte zusammen mit der Wasserwacht die Rettung eines in Not geratenen Schwimmers. Bei der Rettungshundestaffel Bayerwald wurde die Ortung einer vermissten Person eindrucksvoll demonstriert. Der Malteser Hilfsdienst zeigte wie wichtig eine SEG-Versorgung bei längeren Einsätzen sein kann. Polizei und Bundespolizei präsentieren ihre neuen Schutzwesten und erläuterten die Unterschiede zwischen der Landes- und Bundespolizei. Wie bei der Feuerwehr ein Großeinsatz dokumentiert und unterstützt wird zeigte die UG-ÖEL Standort Katzbach mit ihrem ELW2.

Die Zusammenarbeit im Landkreis mit der Bundeswehr wurde vom KVK (Kreis Verbindungskommando) Cham mit einer Präsentation vorgestellt. Hier zeigte sich, dass eine gewisse Vorlaufzeit dringend zu berücksichtigen ist. Die FF Roding zeigte mittels DLK und LF 16 die Arbeit der Feuerwehr. Der ABC-Zug des Landkreises Cham demonstrierte den Teilnehmern eine Personendekontamination, wie sie zuletzt bei der Vogelgrippe notwendig war. Der Schlauchwagenzug Bad Kötzting stellte den neu stationierten SW 2000 vor und erklärte die Arbeitsweise des Fahrzeugs. Die Flughelferguppe des Landkreises Cham präsentierte sich mit ihren beiden Löschwasseraußenlastbehältern incl. Ausrüstung und erklärte den Aufgabenbereich der Flughelfers in Bayern. Die Bundeswehr überwachte und leitete das Gästeschießen mit dem Gewehr G3 und G36.
Alle Teilnehmer dieser Veranstaltung durchliefen alle Stationen und Informierten sich ausgiebig. Auch wurden 5 Schuss mit dem G3 sowie dem G36 abgefeuert.

Nachdem gegen 17:00 Uhr alle Stationen durchlaufen waren, traf man sich zusammen am Verpflegungspunkt. Hier bedankte sich Hauptfeldwebel Thomas Klapper , der diese Veranstaltung geplant und vorbereitet hatte, bei allen Teilnehmern für ihr Interesse und ihre Teilnahme.
Nach ein paar Grußworten der Ehrengäste sowie dem stv. Kommandeur RegStTerrAufg Ost Oberstleutnant Klapp folgte die Siegerehrung des Gästeschießens. Hier erreichte die Flughelfergruppe des Landkreises Cham einen sensationellen ersten Platz. Der Leiter der Flughelfergruppe Konrad Kellner konnte voller Freude den Siegerpokal in Empfang nehmen.
Bei der Einzelwertung konnte sich Stielfried Thomas, ebenfalls von den Flughelfern, über den zweiten Platz freuen.

Nach der Siegerehrung wurde der Tag mit einem gemeinsamen Grillabend beendet.
Alle Kräfte waren sich einig, dass sich die Veranstaltung gelohnt habe und viele neue, interessante Informationen gesammelt werden konnten.

Quelle:
Text und Fotos, Christian Kress