Archiv der Kategorie: Aktivitäten Flughelfergruppe

Waldbrandübung in Tschechien

Am Samstag den 26. Mai fand eine große Waldbrandübung am Truppenübungsplatz Brdy/Bahna in Tschechien statt. Der Waldbrand sollte mit Hilfe eines Hilfeleistungskontingents aus dem Landkreis Cham bekämpft werden.

Das Kontingent setzte sich zusammen aus Flughelfergruppe des Landkreises  Cham, dem Schlauchwagenzug Bad Kötzting und dem HFS-Zug (Hytrans-Fire-System) Waldmünchen. Alle Einheiten trafen sich kurz nach dem Grenzübergang Furth im Wald  in Folmava. Hier wartete auch schon die tschechische Polizei um den Konvoi zu begleiten. Nachdem alle Einheiten am Sammelpunkt angekommen waren, wurde mit Blaulicht und Polizeieskorte zum Übungsgebiet gefahren. Nach drei stündiger Fahrt wurde der Bereitstellungsplatz in Bahna erreicht.

Hier fand eine erste Einsatzbesprechung der einzelnen Zugführer mit der tschechischen Einsatzleitung statt. Wertvolle Unterstützung leisteten dabei die beiden Dolmetscher der Bayerischen Feuerwehren. Angenommen wurde ein großflächiger Waldbrand in mitten des Übungsplatzes der mit massiven Wassereinsatz vom Boden und aus der Luft mit einem Hubschrauber und einem Löschflugzeug bekämpft werden sollte.

Konrad Kellner, Fachberater Flughelfer, wurde als „Verbindungsoffizier“ für die deutschen Kräfte in die Einsatzleitung integriert und gab die Einsatzaufträge an Michael Weiß (Zugführer Schlauchwagenzug), Christian Kress (Zugführer Flughelfergruppe) und Michael Bierl (Zugführer HFS) weiter. Auch ihnen leisteten die Dolmetscher wertvolle Dienste, da immer wieder kurzfristig Änderungen am Übungsablauf vorgenommen wurden.

Der Schlauchwagenzug erhielt Anfangs vom für diesen Übungsabschnitt zuständigen tschechischen Feuerwehr-Kameraden Major Ing. Jaroslav Hrdlicka den Auftrag zum Aufbau einer ca. 1 km langen Doppel-B-Leitung vom nördlichen zum südlichen Teil des Brandgebiets. Die Wasserentnahme aus einem Bach, die Wasserfortleitung und -übergabe sollte hierbei in Zusammenarbeit mit den tschechischen Feuerwehren erfolgen sollte. Bereits kurz nachdem die Wasserentnahmestelle eingerichtet und die ersten Meter Schlauchleitung verlegt waren, wurde die Planung dahingehend geändert, dass nunmehr nur noch eine Förderleitung mit einer Gesamtlänge von ca. 1,6Km langen Schlauchleitung von der Wasserentnahme bis hin ins Brandgebiet errichtet werden soll. Dadurch konnte ein bei der ursprünglichen Planung enthaltenes, mit Feuerwehrfahrzeugen nicht befahrbares Gebiet umgangen werden. Ansonsten hätte eine Teilstrecke von ca. 300 Metern (Doppel-B-Leitung) händisch in teils unwegsamen Gelände verlegt werden müssen. Vor der endgültigen Festlegung der neuen Streckenführung wurde diese vom Zugführer Michael Weiß auf Befahrbarkeit und mögliche Pumpenstandorte inspiziert. Wertvolle Dienste leistete hier das Quad der FF Bad Kötzting, was fester Bestandteil des Schlauchwagen-Zugs ist. Nachdem festgestellt wurde, mit welchen Fahrzeugen insbesondere das Endstück der neuen Strecke befahren werden kann, wurde die Förderleitung durch den Schlauchwagen mit Unterstützung von Kameraden aus allen Wehren des Zuges errichtet und die Tragkraftspritzen der Feuerwehren Gotzendorf, Oberndorf und Sperlhammer eingebunden. Am Ende der Schlauchstrecke wurde diese von den tschechischen Kameraden übernommen und das geförderte Löschwasser zur Brandbekämpfung eingesetzt.

Der HFS-Zug erstellte zusammen mit den HFS Einheiten aus Pilsen und Klatau eine ca. 6Km lange Förderleitung mit F-Druckschläuchen.Die Förderleitung wurde in ca. 2 Km lange Teilabschnitte eingeteilt. Der HFS-Zug erhielt zudem den Auftrag einen Übergabepunkt der Förderleitung im Brandgebiet einzurichten, um die GTLF der tschechischen Einheiten mit ausreichend Wasser zu versorgen.

Die Flughelfergruppe erhielt den Auftrag  das Bambi Bucket 1100 vom bereits eingetroffenen Rettungshubschrauber der tschechischen Luftwaffe, Typ W-3A Sokol, per Schlauchleitung zu befüllen.  In der Anfangsphase wurde das Wasser zur Befüllung noch aus den beiden Fahrzeugtanks der Fahrzeuge Thürnstein 43/1 und Lohberg 21/1 sowie dem GTLF der Feuerwehr Holoubkov entnommen. Während die deutschen Fahrzeuge zusammen „nur“ etwa 3600l Wasser mitführten, führte das GTLF alleine 9000l mit. Um die Schwebezeit der Maschine so kurz wie möglich zu halten, wurde das Bambi Bucket mit zwei B-Leitungen befüllt. Um einen möglichen Engpass in der Wasserversorgung zu vermeiden, wurde für die deutschen Kräfte am Flugfeld eine Versorgungsleitung vom HWFS aus Tschechien gelegt. Dieses führte allerdings einen Druck von ca. 15 bar, dadurch kam der eingebaute Druckminderer fast an seine Grenzen.

Ebenfalls in der Luft war ein Löschflugzeug, dass ebenfalls pro Anflug 1500l Wasser auf die Brandstelle abwarf.

Nach mehreren Stunden Brandbekämpfung konnte gegen 14.30 Uhr „Wasser halt, Feuer aus“ gemeldet werden. Nachdem alles zurück gebaut wurde, fand bei der Einsatzleitung die Abschlussbesprechung statt. Auch diese wurde wiederum von einem Dolmetscher übersetzt. Die Einsatzleitung war mit dem Gesamtverlauf der Übung vollstens zufrieden. Auch die deutsch-tschechische Zusammenarbeit klappte nach kleineren Startschwierigkeiten hervorragend.

Nachdem sich alle Kräfte aus dem Landkreis Cham wieder am Bereitstellungsraum gesammelt hatten, wurde ebenfalls wieder mit Polizeieskorte der Heimweg angetreten.

Flughelferübung in Amberg

Am Freitag den 20. April 2018 machte sich eine Abordnung der Feuerwehr Flughelfer des Landkreises Cham auf den Weg nach Amberg zum dortigen Segelflugplatz. Grund der Reise war eine Gemeinschaftsübung der Flughelfergruppen aus Amberg, Bayreuth und dem Landkreis Cham zusammen mit der Polizeihubschrauberstaffel Roth. Von der Landkreisfeuerwehrführung war Konrad Kellner, Fachberater Flughelfer für den Landkreis Cham anwesend.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Karl Diepold, Leiter der Amberger Flughelfergruppe,  folgte eine Sicherheitseinweisung durch PHK Michael Waldmüller von der Hubschrauberstaffel Roth.

Nach dieser Einweisung  teilte sich das Personal auf vier Stationen auf. Station 1: Landeplatz, Station 2: Panzerplatte, Station 3: Mühle, Station 4: Wasseraufnahme.

Nachdem sich alle Stationen „Einsatzbereit“ meldeten, wurde mit dem Flugbetrieb begonnen. Nun bekamen die Transportleiter sowie der Hubschrauber „Edelweiß 5“ diverse Flug-/Einsatzaufträge von der Fliegerischen Einsatzleitung (FliegE). Diese Aufträge umfassen den Transport von Holzbalken, Tragkraftspritzen und Tirolbox (eine speziell für den Lufttransport konstruierte Box). All diese Lasten wurden mit verschieden Seillängen angeschlagen und geflogen. Im Anschluss wurde der Semat900 von der Maschine aufgenommen und über eine Schlauchleitung befüllt. Dass nun mitgeführte Wasser wurde zielgenau im 5000l Faltbehälter der Flughelfergruppe des Landkreises Cham abgelassen. Nach einer erneuten Wasseraufnahme wurde ein simuliertes Feuer abgelöscht. Anschließend  wurde der Semat Außenlastbehälter abgelegt und dass Bambi Bucket aufgenommen. Auch dieses wurde zuerst per Schlauchleitung befüllt und im Faltbehälter wieder abgelassen.  Nachdem auch hier ein „Feuer“ gelöscht werden konnte wurde das Bambi Bucket am Landeplatz abgelegt und alle Teilnehmer trafen sich zum gemeinsamen Mittagessen.

Nach der Stärkung konnte mit dem Nachmittagsprogramm gestartet werden. Nun übernahm Kress Christian, stellvertretender Leiter der Flughelfergruppe des Landkreises Cham, die Fliegerische Einsatzleitung. Auch er erteilte den Transportleitern sowie dem Polizeihubschrauber verschiedene Einsatzaufträge, die ähnlich dem Vormittagsprogramm abgearbeitet werden konnten. Als alle Aufträge erledigt waren, konnte durch die FliegE „Übungsende, abbauen der Stationen“ per Funk mitgeteilt werden.

Nachdem alle Stationen abgebaut waren und sich die Flughelfer wieder am Landeplatz gesammelt hatten, folgte ein kurzes Debriefing. Hier wurde nochmal das professionelle und ruhige arbeiten unter dem Hubschrauber gelobt. Auch Verletzungen seinen keine zu verzeichnen gewesen, konnte vom Übungsleiter freudig Festgestellt werden. Somit konnte am späten Nachmittag  von allen die Fahrt zu Ihren Heimatstandorten angetreten werden.

Aufbaulehrgang Winchen im Bergwachtzentrum Bad Tölz

Am 27. Oktober fand der diesjährige „Aufbaulehrgang Winchen“ im Bergwachtzentrum für Sicherheit und Ausbildung, für die Flughelfergruppe des Landkreises Cham, in Bad Tölz statt.

Bereits um 08:30 Uhr starteten 4 ausgebildete Flughelfer mit dem Mehrzweckfahrzeug der FF Thürnstein in Richtung Bad Tölz.  Dort angekommen wurde um 13.00 Uhr mit einer theoretischen Einführung durch Kräfte der Bergwacht  in die Simulationsanlage begonnen. Auch auf die wichtigsten Handzeichen im Windeneinsatz wurde durch Andreas Lenz, von der staatlichen Feuerwehrschule Würzburg, hingewiesen. Der Windenoperator von der Bundeswehr stellte den Windenhaken nochmal genauer vor. Nach dieser Einweisung konnte die persönliche Schutzausrüstung angelegt und mit den praktischen Übungen begonnen werden.

Als erstes wurde das richtige Einsteigen in einen schwebenden Hubschrauber trainiert. Nach einem kurzen „Aufstieg“ der Maschine winchte sich jeweils ein Flughelfer im Single-Winch in schräg abfallendes Gelände ab. Hier musste er sich zuerst selbst sichern, bevor er sich vom Windenhaken lösen konnte. Anschließend wurde der zweier Trupp im Double-Winch wieder aufgenommen, hier wurde wieder das richtige Einsteigen in die Hubschrauberzelle und das richtige Sichern im Hubschrauber geübt. Weiter ging es damit, dass der Trupp im Double-Winch auf einer erhöhten Plattform inkl. Rettungsdreieck abgesetzt wurde.  Nach dem richtigen anlegen des Dreiecks wurden beide Flughelfer wieder im Double-Winch aufgenommen und zur Ausgangsposition geflogen.

Alle Teilnehmer konnten zweimal alle Stationen durchlaufen, ehe das Lehrgangsende bekannt gegeben wurde. Bei einer kurzen Aussprache wurde allen Teilnehmern einwandfreies Arbeiten bescheinigt. Gegen 17:00 Uhr konnte die Heimreise angetreten werden.

Flughelferübung mit der PHuStBy in Roth!

Die letzte praktische Flughelferübung mit einem Luftfahrzeug im Jahr 2017 führte die Flughelfergruppe des Landkreises Cham zur Außenstelle der Polizeihubschrauberstaffel Bayern nach Roth.
Bereits um 6.30 Uhr starteten 7 Flughelfer mit den beiden Fahrzeugen Thürnstein 11/1 und Lohberg 21/1 nach Roth.

Nach der Begrüßung durch den Übungsleiter Michael Waldmüller (Ausbildungsleiter Polizeihubschrauberstaffel Roth) wurde gemeinsam begonnen, verschiedene Außenlasten für den Flugbetrieb vorzubereiten. 

Beim Flugbetrieb wurden verschiedene Lasten (Tirolbox, Holzbalken, Tragkraftspritze) in unterschiedlichen Seillängen geflogen.
Anschließend wurde
das Bambi Bucket aufgenommen und per Schlauchleitung vom TLF befüllt. Der Wasserabwurf erfolgte zielgenau in den 5000 Liter Faltbehälter. Daraufhin wurde das Wasser aus dem nahe gelegen Rothsee geholt.
Ziel war ein gezündeten Rauchkörper am Rande des Flugfeldes abzulöschen.
Nach dem Bambi Bucket wurde der Semat 900 in den Lasthaken eingehängt. Auch dieser wurde zuerst via Schlauchleitung und später mit Wasser aus dem Rothsee befüllt. Die vorgegebenen Ziele waren ebenfalls der Faltbehälter und ein Rauchkörper.

Nach einem Besatzungswechsel wurden die Lasten nochmal in gleicher Reihenfolge geflogen, ehe man die Stationen abbauen konnte.
Bei der anschließenden Abschlussbesprechung dankte Michael Waldmüller allen Teilnehmern für ihr Engagement und stellte fest, dass man für kommende Einsätze hervorragend gerüstet sei.
Bei der Übung wurden die Flughelfer des Landkreises Cham von Kameraden aus Amberg unterstützt!

Text und Bilder: Christian Kress


Flughelferlehrgang

Vom 17.7. – 21.7.2017 fand an der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg der erste von insgesamt zwei Flughelfer-Technik Lehrgängen in diesem Jahr statt. Mit dabei waren auch drei Kräfte der Flughelfergruppe des Landkreises Cham.

Bereits um 05:30 Uhr  machten sich Carina Schwarz, Nicole Aschenbrenner und Kress Christian mit dem Mehrzweckfahrzeug „Florian Thürnstein 11/1“ auf den Weg nach Würzburg.

Nach 3,5 stündiger Fahrt konnte man sich pünktlich um 10:00 Uhr im Lehrsaal einfinden.

Als erste Themen wurden die Grundlagen der Brandbekämpfung aus der Luft,  Hubschraubertypen, die Aufgaben eines Flughelfers sowie die Sicherheit an Landeplätzen durchgearbeitet. Im Nachmittag konnten dann auch in einer ersten Praxiseinheit die verschieden Lasthakensysteme begutachtet und beübt werden.

Dienstagvormittag war ebenfalls sehr Theorie orientiert. Thema war hier die allgemeine Hubschrauber Technik sowie das Verhalten im und am Hubschrauber. Den Unterricht gestaltete Matthias Füller von der Polizeihubschrauberstaffel Bayern. Am Nachmittag folgten praktische Übungen wie Einwinkzeichen und Einhängeübungen sowie das Einsprechen eines Hubschraubers via Funk.

Am Mittwoch machte sich der komplette Lehrgang auf das nahe gelegene Flugfeld nach Veitshöchheim. . Hier konnte nun das in der Theorie gelernte, in der Praxis  gefestigt werden. Kurz nach Eintreffen der Schüler setzten auch die drei Hubschrauber, eine Bell UH-1D von der Bundeswehr, eine EC 135 der Bayerischen Landespolizei sowie eine AS 350 der Firma Helix, zur Landung an. Nach einem kurzen Briefing zwischen Besatzungen, Lehrkräften und den Transportleitern wurde der Lehrgang in drei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hatte nun die möglich zwei Stunden an der jeweiligen Maschine zu üben. Nachdem jede Besatzung eine ausführliche Sicherheitseinweisung an ihrer Maschine abhielt, wurden verschiede Lasten wie Transportboxen, Holzbalken samt Longline und Löschwasseraußenlastbehälter  geflogen. Nach ca.1,5 Stunden mussten allerdings die Übungsflüge unterbrochen werden. Grund hierfür war der Brand eines Getreidefelds unmittelbar hinter dem Übungsgebiet.  Deutlich sichtbare Rauchschwaden machten die Lehrgangsteilnehmer sowie die Piloten auf das Feuer aufmerksam. Nun konzentrierten sich die Fliegenden Kräfte auf eine massive Wasserausbringung auf das Brandgebiet. Nach mehrern erfolgreichen Löschwasserabwürfen konnte der normale Übungsbetrieb fortgesetzt werden. Dass Wasser hierzu wurde aus dem Main entnommen. Nachdem alle Gruppen ausführlich an allen Maschinen trainiert hatten wurde der Flugbetrieb gegen 16:00 eingestellt. Bei einem kurzen Debriefing zeigten sich alle Teilnehmer erfreut darüber, dass sich niemand verletzt und alle viel dazu gelernt hatten. Der Tag wurde mit einem besonderen Highlight beendet. Und zwar organisierten die Lehrkräfte einen gemeinsamen Grillabend an der Schule.

Am Donnerstag startete man wiederum im Lehrsaal. Nun war das Thema „Einzel- und Doppelwinch“. Auch hier zeigte PHK Matthias Füller die wichtigsten Grundlagen auf. Nach dem Mittagessen wurde wieder das Übungsgelände zur Praktischen Ausbildung angefahren. Ebenso unterstützen wieder eine Bell UH-1D sowie eine EC135 den Lehrgang. Jeder Lehrgangsteilnehmer konnte hier 4 Winchgänge absolvieren, ehe der Übungstag zu Ende ging

Bevor der Lehrgang beendet werden konnte musste am Freitag noch ein schriftlicher Leistungsnachweis abgelegt werden. Nach dessen Korrektur folgte die offizielle Verabschiedung. Hier konnte nun auch das Lehrgangszeugnis dass zur Ausbildung eines voll ausgebildeten Feuerwehr Flughelfers zählt an die drei Kräfte aus dem Landkreis Cham übergeben werden. Somit hatt die Flughelfergruppe Landkreis Cham mit Standort Thürnstein mit Carina Schwarz und Nicole Aschenbrenner zwei Flughelfer mehr in ihren Reihen. Da dieser Lehrgang in regelmäßigen Abständen wiederholt werden sollte nahm Christian Kress als Wiederholer an diesem Lehrgang teil und frischte sein Wissen nach 8 Jahren wieder auf.

Katastrophenschutzübung im Dreiländereck

„Brand überhitze Forstmaschine“ So lautete die erste Übungsalarmmeldung am Freitag den 30. Juni 2017 um 13:00 Uhr für die Feuerwehren im Dreiländereck im Landkreis Freyung-Grafenau. Bei der ersten Lageerkundung wurde aber festgestellt dass sich das Feuer bereits auf die umliegende Waldfläche in Richtung Österreich ausgebreitet hatte. Sofort wurden weitere Kräfte aus Österreich und Bayern alarmiert. Bis in die Abendstunden hinein wurde der simulierte Waldbrand bekämpft, der sich aber immer weiter ausbreitete und sich nun auch der Tschechischen Grenze näherte. Auf Grund dieses Szenarios entschied sich die Einsatzleitung die Brandbekämpfung mit massiver Luftunterstützung durchzuführen.
Deshalb wurde die örtlich zuständige Flughelfergruppe des Landkreises Cham mit ihren beiden Semat 900 Behältern, sowie die Flughelferstaffel der FF München mit ihren beiden Semat 5000 Behältern für Samstag den 1. Juli ins Einsatzgebiet beordert.


Bereits um 05:30 Uhr machte sich der Zug aus Thürnstein mit LF10, TLF 16/25, V-LKW und WLF mit AB-Besprechung auf, in den Bereitstellungsraum nach Neureichenau. Dort angekommen wurde die Einheit nach Schwarzenberg am Böhmerwald (Österreich) zum dortigen Feuerwehrgerätehaus verlegt. Hier war bereits am Freitag durch das österreichische Bundesheer ein Flugfeld aufgebaut worden, dass Platz für 10 Hubschrauber bot. Es fand ein erstes Briefing zwischen den Flughelfer Führungskräften aus Bayern und Österreich statt. Hier hatte man festgelegt, dass die bayerische Flugeinsatzleitung im AB-Besprechung der Flughelfer aus Thürnstein aufgebaut wird.

Direkt daneben hatten sich die Kollegen des österreichischen Flugdienstes aufgestellt. Somit wurde eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Österreich sichergestellt. Im weiteren Einsatzverlauf übernahm die Flugeinsatzleitung mit dem Funkrufnamen „Florian Bayern Luft“ das Führen des fliegerischen Einsatztagebuchs, die Stärkemeldungen der Flughelfer zu erfassen, den Funkverkehr zwischen den Transportleitern sicherzustellen sowie das Weiterleiten aller Daten an die Gesamteinsatzleitung.


Nachdem alle 10 Hubschrauber das Flugfeld erreicht hatten, sammelten sich alle Besatzungen und es erfolgte eine gemeinsames Briefing. Für die Besatzung der Tschechischen Maschine wurde zudem ein Dolmetscher hinzugezogen. Aufgrund des schlechten Wetters war es leider nicht möglich wie geplant um 08:30 Uhr mit den ersten Löschflügen zu starten. Um 10:38 Uhr konnte die erste Maschine, die SAR Bell UH-1D der Bundeswehr zu einem ersten Erkundungsflug aufbrechen. Da sich das Wetter besserte wurde von der Flugeinsatzleitung entschieden 4 Flughelfer auf den Berg zu fliegen und sie mit Hilfe der Winde im Schadensgebiet abzuwinchen. Ihr Aufgabe war es, die Maschinen bei Befüllen der Faltbehälter zu unterstützen sowie die Hubschrauber über „Fehlabwürfe“ zu informieren.
In der Zwischenzeit bekam die CH53 den Einsatzauftrag mehrere Wandergruppen die im Wald vom Feuer eingeschlossen wurden zu evakuieren. Um 11:20 Uhr konnte mit den Löschflügen begonnen werden. Die SAR Bell UH-1D nahm den 900 Liter Löschwasseraußenlastbehälter der Flughelfer aus Cham, die CH53 den 5000l den Behälter aus München auf. Zur Löschwasseraufnahme wurde der Moldaustausee angeflogen.


Da sich das Personal der Flughelfergruppe des Landkreises Cham auf den Flugfeld befand, kam von der Besatzung des Black Hawk des österreichischen Bundesheers die Bitte, sie beim Aufnehmen des Semat 3000l des LFV Oberösterreich zu unterstützen.
Der ursprüngliche Einsatzauftrag der Bell SAR, das Befüllen des 5000l Faltbehälter aus der Luft, musste leider aufgrund zu starker Winde abgebrochen werden. Deshalb der Hubschrauber zurück zum Flugfeld und meldete sich für weitere Einsatzaufträge. Nach 20 Min. am Boden kam der Auftrag einen Bergretter sowie einen Notarzt ins Einsatzgebiet zu fliegen. Zwischenzeitlich musste die CH ebenfalls die Löschflüge abbrechen, um eine weitere Personengruppe zu evakuieren. Da nun auf deutscher Seite keinerlei Löschwasserabwürfe aus der Luft mehr erfolgten, kam es zu einer massiven Brandausbreitung. Umgehend stieg der Black Hawk, der kurz vorher zum Tanken gelandet war, mit dem 3000 Liter Behälter wieder auf, um die Benetzung für die CH53 zu übernehmen. Auch die beiden Flächenflieger, Typ Pilatus Porter PC6, vom ÖBH warfen nun ihre nasse Fracht auf deutscher Seite ab.
Gegen 16:30 Uhr konnte von der Gesamteinsatzleitung „Feuer unter Kontrolle, keine weiteren Löschflüge mehr erforderlich“ gemeldet werden. Nun legten alle 10 Maschinen ihre Löschbehälter am Lastaufnahmeplatz wieder ab und fanden sich am Flugfeld ein. Hier stärkten sich alle Kräfte bevor sie an ihre Heimatstandorte verlegten.
Am Sonntag den 2. Juli fanden noch kleinere Löscharbeiten auf deutscher, tschechischer und österreichischer Seite statt. Gegen 12:00 Uhr konnte dann letztendlich „Feuer aus und Übungsende“ gemeldet werden.
Im Einsatz befanden sich;
aus Österreich: 2 x Augusta Bell 212, 2 x Alouette 3, 2 x Pilutus Porter PC6 (Flächenflieger), 1 x Black Hawk, 2 x EC153;
aus Deuschland: 1 x CH53, 1 x SAR Bell-UH1D
aus Tschechien: 1 x Bell 412
Bei dieser Übung zeigte sich, dass die Zusammenarbeit der Flughelfergruppen auch über Landesgrenzen hinaus einwandfrei funktioniert.

Weitere Infos und Bilder unter: Facebook Feuerwehr Thürnstein-Schrenkenthal oder Flughelfergruppe Lkr. Cham

Quelle:Bilder und Text: Flughelfergruppe Lkr. Cham

Flächenbrand am Osser

Am Samstag den 17. Juni 2017 wurden sämtliche Feuerwehren des Lamer Winkels zum „Brand Freifläche groß“ ins Ossergebiet alarmiert.

Schon bei der Anfahrt der Kräfte war auf Höhe der Osserwiese eine weithin sichtbare Rauchwolke zu erkennen.

Das LF 10 der Feuerwehr Thürnstein sowie die beiden wasserführenden Fahrzeuge der FF Lam fuhren sofort das Brandgebiet über den Ortsteil Lambach an. Gefolgt vom V-LKW der FF Thürnstein, nachdem dieser den Waldbrandsatz inkl. der beiden Faltbehälter 15.000l und 5.000l der Flughelfergruppe verlastet hatten.
Nach dem die ersten Einsatzkräfte das Brandgebiet zu Fuß erreicht hatten, eine Zufahrt mit Löschfahrzeugen war aufgrund der expandierten Lage nur bis ca. 200m vor die Einsatzstelle möglich, meldeten sie der Leitstelle Regensburg einen Flächenbrand im steilen Gelände mit ca. 100qm, schnell ausbreitend.

Aufgrund dieser Rückmeldung entschied sich die Einsatzleitung unverzüglich einen Hubschrauber zur Unterstützung der Löschmaßnahmen anzufordern. Zeitgleich wurden die Flughelferguppe des Landkreises Cham sowie die Bergwacht Arnbruck mit ihren Betankungsanhänger alarmiert.
Daraufhin wurden unverzüglich die Fahrzeuge Lohberg 21/1 sowie Thürnstein 11/1, die beide mit ausgebildeten Flughelfern besetzt waren, aus dem laufenden Einsatz herausgelöst um einen Außenlandeplatz für den Hubschraubereinsatz vorzubereiten und anschließend zu betreiben.
Um die Flugwege so kurz wie möglich zu halten, wurde als Landeplatz Tal eine Wiese im Lamer Ortsteil Himmelreich gewählt.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich „Edelweiß 7“ aus München bereits am Anflug.
Dass genaue Vorgehen wurde zwischen dem FliegE und dem Feuerwehr Einsatzleiter über Digitalfunk im TMO Betrieb noch während der Vorbereitung des Lufteinsatzes abgeklärt.
Um 20:50 Uhr setze die Maschine zur Landung an.

Sofort fanden ein kurzes Briefing sowie das Abrüsten des Hubschraubers statt.

Im Anschluss wurde der Hubschrauberbesatzung der Einsatzauftrag: „Befüllen Faltbehälter 5000l, maximaler Wassertransport ins Einsatzgebiet“ erteilt.
Als Löschwasseraußenlastbehälter wurde das 400l fassende Bambi Bucket vom PHS gewählt, dieses wurde zusätzlich mit einer 10m langen Verlängerung an den Hubschrauber angehängt.

Befüllt wurde dieses per Schlauchleitung vom TLF.
An der Einsatzstelle wurde in der Zwischenzeit der 5000l fassende Faltbehälter aufgebaut und niedergespannt. Dieser wurde mit sechs Rotationen befüllt. Die letzten zwei Wasserabwürfe erfolgten direkt über dem Brandgebiet. Gegen 22:00 Uhr musste der Hubschraubereinsatz aufgrund einsetzender Dunkelheit abgebrochen werden. Kurze Zeit später konnte von der Einsatzleitung auch „Feuer aus“ gemeldet werden.
Nachdem die Maschine wieder am Tallandeplatz angekommen war, wurde diese noch vom Tankanhänger der Bergwachtbereitschaft Arnbruck betankt.
Ein weiterer Einsatzhubschrauber aus Tschechien stand ebenfalls auf Bereitschaft an seinem Heimatstandort.
Dieser wurde aber auf Grund des schnellen Löscherfolgs nicht mehr benötigt.

Quelle: Text und Bilder, Feuerwehr Thürnstein

Link: https://www.youtube.com/watch?v=bCsmAXn-eaA

Zivil-militärische Übung der Hilfsorganisationen

Am Samstag den 10. Juni 2017 veranstaltete der Regionalstab Territoriale Aufgaben Ost der Bundeswehr, im Rahmen der zivilmilitärischen Zusammenarbeit im Katastrophenschutz, einen Blaulichttag mit Gästeschießen am Standortübungsplatz in Roding.

Ziel dieser Veranstaltung war es, dass sich die verschieden Hilfs- und Rettungsorganisationen sowie die Bundeswehr in ihren Einsatzaufgaben, Alarmierungs- und Arbeitsabläufe kennen lernen.

So präsentierte das THW OV Roding den Aufbau eines EGS (Einsatz-Gerüst-Satz), den GKW1 sowie die komplette Lichtkomponente. Die DLRG zeigte zusammen mit der Wasserwacht die Rettung eines in Not geratenen Schwimmers. Bei der Rettungshundestaffel Bayerwald wurde die Ortung einer vermissten Person eindrucksvoll demonstriert. Der Malteser Hilfsdienst zeigte wie wichtig eine SEG-Versorgung bei längeren Einsätzen sein kann. Polizei und Bundespolizei präsentieren ihre neuen Schutzwesten und erläuterten die Unterschiede zwischen der Landes- und Bundespolizei. Wie bei der Feuerwehr ein Großeinsatz dokumentiert und unterstützt wird zeigte die UG-ÖEL Standort Katzbach mit ihrem ELW2.

Die Zusammenarbeit im Landkreis mit der Bundeswehr wurde vom KVK (Kreis Verbindungskommando) Cham mit einer Präsentation vorgestellt. Hier zeigte sich, dass eine gewisse Vorlaufzeit dringend zu berücksichtigen ist. Die FF Roding zeigte mittels DLK und LF 16 die Arbeit der Feuerwehr. Der ABC-Zug des Landkreises Cham demonstrierte den Teilnehmern eine Personendekontamination, wie sie zuletzt bei der Vogelgrippe notwendig war. Der Schlauchwagenzug Bad Kötzting stellte den neu stationierten SW 2000 vor und erklärte die Arbeitsweise des Fahrzeugs. Die Flughelferguppe des Landkreises Cham präsentierte sich mit ihren beiden Löschwasseraußenlastbehältern incl. Ausrüstung und erklärte den Aufgabenbereich der Flughelfers in Bayern. Die Bundeswehr überwachte und leitete das Gästeschießen mit dem Gewehr G3 und G36.
Alle Teilnehmer dieser Veranstaltung durchliefen alle Stationen und Informierten sich ausgiebig. Auch wurden 5 Schuss mit dem G3 sowie dem G36 abgefeuert.

Nachdem gegen 17:00 Uhr alle Stationen durchlaufen waren, traf man sich zusammen am Verpflegungspunkt. Hier bedankte sich Hauptfeldwebel Thomas Klapper , der diese Veranstaltung geplant und vorbereitet hatte, bei allen Teilnehmern für ihr Interesse und ihre Teilnahme.
Nach ein paar Grußworten der Ehrengäste sowie dem stv. Kommandeur RegStTerrAufg Ost Oberstleutnant Klapp folgte die Siegerehrung des Gästeschießens. Hier erreichte die Flughelfergruppe des Landkreises Cham einen sensationellen ersten Platz. Der Leiter der Flughelfergruppe Konrad Kellner konnte voller Freude den Siegerpokal in Empfang nehmen.
Bei der Einzelwertung konnte sich Stielfried Thomas, ebenfalls von den Flughelfern, über den zweiten Platz freuen.

Nach der Siegerehrung wurde der Tag mit einem gemeinsamen Grillabend beendet.
Alle Kräfte waren sich einig, dass sich die Veranstaltung gelohnt habe und viele neue, interessante Informationen gesammelt werden konnten.

Quelle:
Text und Fotos, Christian Kress

Waldbrandübung in Oberzwieselau

Am Samstag den 27. Mai 2017 fand im Bereich Oberzwieselau eine groß angelegte Waldbrandübung statt. Zur Unterstützung wurde auch die örtlich zuständige Flughelfergruppe des Landkreises Cham sowie die Flughelfergruppe der FF Straubing eingeladen. Zusammen mit dem Polizeihubschrauber Edelweiß 6 aus Roth sollten sie die Löschmaßnahmen unterstützen.

Bereits um 10.00 Uhr machten sich der Einsatzzug bestehend aus Thürnstein 43/1, Thürnstein 55/1, Lohberg 21/1 mit ALB Anhänger und Arrach 35/1 mit AB-UG auf den Weg ins Einsatzgebiet.

Kurze Zeit nach dem Eintreffen des Einsatzzuges setze Edelweiß 6 zur Landung am inzwischen eingerichteten Feldlandeplatz an.

Nach Rücksprache mit der Feuerwehr Einsatzleitung, welche Einsatzgegenstände im Brandgebiet benötigt werden, wurden verschiedene Außenlasten vorbereitet um  sie später einzufliegen.

Ausgangssituation war, dass der PKW einer Wanderer Familie, im Waldgebiet in Brand geraten war und sich dass Feuer aufgrund der trockenen Vegetation schnell ausbreitete. Die Familie erlitt einen Schock und verirrte sich im Wald.

Um 12.20 Uhr erfolgte die Erstalarmierung der zuständigen Feuerwehren. Nach einer ersten Erkundung stellte die örtlich zuständige Feuerwehr Oberweieselau fest dass das Feuer nur durch massiven Löschwassereinsatz und mit der Hilfe aus der Luft zu bekämpfen war. So wurden im nächsten zug weitere Feuerwehrkräfte sowie die beiden Flughelfergruppen inkl. Hubschrauber alarmiert.  Gegen 13:15 Uhr fand ein erster erkundungsflug mit dem Fliegerischen Einsatzleiter Kellner Konrad sowie den beiden Transportleitern Kress Christian (Tal) und Aschenbrenner Christian (Berg) statt. Nach diesem Flug wurde zusammen mit der FW-EL die Einsatztaktik festgelegt. Zudem wurde der Betankungsanhänger der Bergwachtbereitschaft Arnbruck Alarmiert um einen längeren Flugeinsatz zu garantieren.

Nun wurden 6 Einsatzkräfte mittels Winde in das Einsatzgebiet geflogen und dort abgewincht. In der Zwischenzeit wurden die beiden Waldbrandsätze sowie eine TS8/8 im Tal für den Lufttransport vorbereitet.  Als alle Gegenstände für die Brandbekämpfung im Einsatzgebiet angekommen waren wurde der Löschwasseraußenlastbehälter vom Typ Semat an den Hubschrauber angehängt. Dieser wurde die ersten beiden Turns mittels Schlauchleitung vom TLF der Flughelfer befüllt. Dass transportierte Wasser diente im Einsatzgebiet  für die inbetriebnahme des Waldbrandsatzes. Mit diesem wurde ebenfalls eine Brandbekämpfung durchgeführt. Im nächsten Turn wurde Wasser aus dem zwischenzeitlich vollen 15.000 Liter Faltbehälter, welcher von der FF Oberzwieselau gefüllt wurde,  entnommen. Dieses wurde direkt über den Brandgebiet abgeworfen. Auch hier zeigten sich die Vorteile des neuen Punktabwurfs, welches mit dem „neuen“ Semat möglich ist.  Nach mehreren Rotationen konnte von der Gesamteinsatzleitung „Feuer aus“ vermeldet werden. Nun wurden alle Gerätschaften inkl. Personal wieder zum Tallandeplatz geflogen. Dokumentiert wurden alle Flugbewegungen von der Fliegerischen Einsatzleitung, welche sich im AB-UG-ÖEL am Flugfeld befand und ebenfalls durch Flughelfer mit UG-ÖEL Erfahrung besetz wurde. Als Übungsbeobachter nahmen aus dem Landkreis Cham  KBR Michael Stahl, KBI Andreas Bergbauer sowie ehren KBM Reinhold Kollmer teil.

Bei einen kurzem Debriefing wurde die Übung nochmal Revue passiert.  Alle Teilnehmer freuten sich über einen Reibungslosen Übungsverlauf und waren sich einig die bis dato gute Zusammenarbeit weiter aufrecht zu erhalten.

Austausch der Außenlastbehälter 2319 mit 9/04

Am Dienstag den 9. Mai machte sich eine Abordnung der Flughelfergruppe des Landkreises Cham auf den Weg zur Feuerwehr Amberg. Ziel dieser Reise war der austausch eines Löschwasser-Außenlastbehälters. Die FF Amberg konnte nach langen warten nun ihre beiden, nicht mehr einsatzfähigen, Smokey 3 LAB außer Dienst stellen. Als Ersatzbeschaffung wurde vom Freistaat Bayern beschlossen einen neuen Semat F900V2 sowie einen Semat F900, der bislang bei der Feuerwehr Thürnstein-Schrenkenthal stationiert war, in Amberg unterzustellen. Damit die Flughelfergruppe des Landkreises Cham weiterhin über zwei Löschwasser-Außenlastbehälter verfügt wurde im gegenzug ebenfalls ein neuer Semat vom Typ Semat F900V2 bei der FF Thürnstein stationiert. Somit stehen in der Oberpfalz nun zwei einsatzbereite Semat F900 sowie zwei einsatzbereite Semat F900V2 für Waldbrände bereit.

Die neuen Funktionen des Semat F900V2 im Vergleich zur ersten Version sind:
– Punktabwürfe sind nun möglich
– Automatisches öffnen des Behälters bei Trennung der Steuerleitung
– Neues Design und Beschriftung (9/04 = 900 Liter Fassungsvermögen/04 fortlaufende Nummer)