Archiv der Kategorie: Aktuelles

Gerhard Geiger 40 Jahre aktiv

Am letzten Freitag konnte unser stellv. Gerätewart Geiger Gerhard das goldene Ehrenzeichen für 40 Jahre aktive Dienstzeit entgegen nehmen. Unser Landrat Franz Löffler würdigte die Leistungen die Gerhard in seiner bisherigen Dienstzeit erbracht hat. Herzlichen Glückwunsch nochmal von deinen Kameradinnen und Kameraden der FF Thürnstein-Schrenkenthal!!!

Jahreshauptversammlung 2018

Am 17. März fand die diesjährige Jahreshauptversammlung im Cafe Sahneberg statt. Kassier Karl Hupf weihte über die Kassenbewegungen ein, Vorsitzender Josef Mühlbauer verschaffte einen Rückblick über das Vereinsjahr 2017 und Kommandant Konrad Kellner legte einen Tätigkeitsbericht über den aktiven Teil sowie über die Flughelfer ab. Für Christian Koller war sein Bericht das Debüt in seiner Laufbahn als Jugendwart.

Bürgermeister Franz Müller dankte allen Verantwortungsträgern für die hervorragende Arbeit. KBM Josef Pritzl freute sich, dass bei der FFW Thürnstein die Aktiven hervorragend ausgebildet sind und die Jugendarbeit floriere. Er dankte für die Unterstützung bei Übungen und Einsätzen. Andreas Bergbauer war in seiner Funktion als KBI  am Samstag das erste Mal bei einer Jahreshauptversammlung in Thürnstein. Er war beeindruckt, wie hier der Jahrtag würdevoll und feierlich  mit der eigenen Blaskapelle umrahmt wird.

Zum Ehrenmitglied wurde die Ehrenpatenbraut Anna-Lena Kleppel, die  zusammen mit ihrer Familie bei der Festvorbereitung keine Mühen gescheut hat, ernannt. Weiterhin wurde der  Status  Friedrich Kopp wegen 60 Jahre Vereinszugehörigkeit und Friedrich Reif aufgrund des in diesem Jahr erreichten 80. Lebensjahres zuteil.

Goldenes Ehrenzeichen für 40 Jahre aktive Dienstzeit:
Bernhard Geiger, Karl Huber.
Silbernes Ehrenzeichen für 25 Jahre aktive Dienstzeit:
Markus Ascherl, Xaver Kollmer jun., Gerhard Kuchler und Franz Plötz.

Beförderungen: Philipp Schmid wurde zum Feuerwehrmann befördert.  Carina Schwarz stieg zur Löschmeisterin auf. Auf der Karriereleiter nach oben kletterten ebenso Markus Ascherl als Hauptlöschmeister und Mario Ascherl als Brandmeister.

Den Ärmelstreifen für zehn Jahre Mitgliedschaft  kann  sich Johann Kopp und für 20 Jahre Alexander Aigner annähen.
Den Ärmelstreifen für 30 Jahre verdienten sich Stefan Menacher und Josef Mühlbauer jun.,  für 40 Jahre Bernhard Geiger, für 50 Jahre Josef Mühlbauer sen. und Adolf Sperl und für 60 Jahre Friedrich Kopp.

Eine Urkunde für langjährige Mitgliedschaft erhielten: Ludwig Kollmer, Adolf Sperl, Josef  Mühlbauer sen. und Karl Vogl (50 Jahre).

FFW Thürnstein/Schrenkenthal füllte den Ballsaal

Die Thürnsteiner  Floriansjünger wurden auch heuer ihrem guten Ruf gerecht und hatten keine Mühe, am Samstag den Ballsaal im Hotel „Zum Hirschen“ zu füllen.  Vorsitzender Josef Mühlbauer  wusste den Zuspruch, insbesondere auch von der Patenwehr aus Lohberg, der Ehrenpatenwehr aus Lam, der Nachbarwehr aus Engelshütt  und weiteren Vereinsabordnungen, sehr zu schätzen. Unter die Ballgäste mischten sich der  Lohberger Rathauschef Franz Müller mit Frau Petra und die Bürgermeister-Stellvertreter aus Lam Alois Vogl und Franz-Josef Brandl sowie Ehren-KBM Reinhard Kollmer und einige Ehrenmitglieder. Der Vorsitzende bedankte sich bei den Wirtsleuten des Hotels „Zum Hirschen“ für die Bewirtung und die Überlassung des Saals. Der Redner zollte der Bevölkerung außerdem Anerkennung  für das Verständnis, dass die Ballveranstaltung im Vorjahr wegen eines Trauerfalles kurzfristig abgesagt wurde.

In den Dankesreigen eingeschlossen wurden die vielen Spender und Gönner, mit deren Unterstützung man das Preis-Aufgebot, das ohne Übertreibung weit und breit nirgends überboten wird, bereitstellte. Dank des Arbeitseinsatzes des Tombola-Teams summierten sich fast 130 Treffer, deren Wert bei mehreren Tausend Euro anzusiedeln wäre. Nach Rücksprache mit den Spendern durfte der Veranstalter alle im Vorjahr gesammelten Preise für die heurige Tombola wiederverwenden.  Zugpferd war aber nicht nur Fortunas Füllhorn, sondern auch die Bayerwaldsterne. Die Ballgäste honorierten dies mit einem beständigen Ansturm auf die Tanzfläche.

Die Band ließ zwischendurch die Instrumente zwecks der Tombolaziehung ruhen. Trotz der Preisfülle wurde die Zeremonie in einem straffen Tempo durchgezogen. Als Moderator trat der stellvertretende Kommandant, Stefan Menacher, ans Mikrofon, der seine Aufgabe routiniert abwickelte. Der verlängerte Arm des Glücks war an diesem Abend abwechselnd Theresa Kleppel und Carolin Mühlbauer. Ihr  sperriges Utensil musste Anna-Lena Kleppel  vorerst stehen lassen, deren  Losnummer ihr eine „Gred-Bank“ bescherte. Das Glück auf zwei Rädern in Form eines Mountainbikes kam für Josef Frisch. Total überrascht war Maria Wallner, deren Trefferlos ihr eine Motorsäge bescherte.

Quelle: Kötztinger Zeitung (mf)

 

 

Cold-Water-Challenge Feuerwehr Thürnstein/Schrenkenthal

Die Feuerwehr Thürnstein/Schrenkenthal bedankt sich für die Nominierung zur Cold-Water-Challenge durch die Feuerwehr Lohberg. Wir haben die Herausforderung für einen guten Zweck angenommen und haben 200 Euro an die Kinder-Krebshilfe in Cham gespendet. Nominiert wurde unser Ehrenpatenverein, die Feuerwehr Lam.

 

Kommandant Konrad Kellner zum Fachberater Flughelfer ernannt

Kommandant Konrad Kellner, der auch als Leiter unserer Flughelfergruppe Landkreis Cham fungiert, wurde zum “Fachberater Flughelfer” der Kreisbrandinspektion Cham ernannt. Die Ernennungsurkunde überrreichte ihm Kreisbrandrat Michael Stahl im Rahmen einer Besprechung von Führungskräften.
Zukünftig wird er als Florian Cham 1/11 bei verschiedenen Einsatzstichwörtern mitalamiert. Bei Einsätzen von Hubschraubern steht er dann der jeweiligen Einsatzleitung als Berater zur Seite. Außerdem stellt er sich für die Feuerwehren bezüglich Fragen zur Flughelfergruppe zur Verfügung. Diese Einsatzgruppe hat zur Zeit 45 Mitglieder, davon 43 an der Feuerwehrschule Würzburg ausgebildete Flughelfer und nimmt regelmäßig an bayernweiten sowie internationalen Übungen teil.

Drei neue Feuerwehrmitglieder mit Digitalfunk-Lehrgang!

Am Donnerstag, den 19.10.2017 wurde im Gerätehaus der FFW Ansdorf-Simpering ein Funklehrgang mit theoretischer 
und praktischer Prüfung abgeschlossen.

Drei Mitglieder der Feuerwehr Thürnstein wurden mit anderen Teilnehmern aus insgesamt elf Feuerwehren zum Thema Digitalfunk
geschult. Alle Lehrgangsteilnehmer haben an der Ausbildung und der Abschlussprüfung mit Erfolg teilgenommen.

Die neuen Digital-Sprechfunker der
Feuerwehr Thürnstein/Schrenkenthal sind:
Carolin Mühlbauer, Jonas Vogl und Josef Kleppel.

Quelle:
Text JM, Bilder: Mittelbayerische Zeitung

Flughelferübung mit der PHuStBy in Roth!

Die letzte praktische Flughelferübung mit einem Luftfahrzeug im Jahr 2017 führte die Flughelfergruppe des Landkreises Cham zur Außenstelle der Polizeihubschrauberstaffel Bayern nach Roth.
Bereits um 6.30 Uhr starteten 7 Flughelfer mit den beiden Fahrzeugen Thürnstein 11/1 und Lohberg 21/1 nach Roth.

Nach der Begrüßung durch den Übungsleiter Michael Waldmüller (Ausbildungsleiter Polizeihubschrauberstaffel Roth) wurde gemeinsam begonnen, verschiedene Außenlasten für den Flugbetrieb vorzubereiten. 

Beim Flugbetrieb wurden verschiedene Lasten (Tirolbox, Holzbalken, Tragkraftspritze) in unterschiedlichen Seillängen geflogen.
Anschließend wurde
das Bambi Bucket aufgenommen und per Schlauchleitung vom TLF befüllt. Der Wasserabwurf erfolgte zielgenau in den 5000 Liter Faltbehälter. Daraufhin wurde das Wasser aus dem nahe gelegen Rothsee geholt.
Ziel war ein gezündeten Rauchkörper am Rande des Flugfeldes abzulöschen.
Nach dem Bambi Bucket wurde der Semat 900 in den Lasthaken eingehängt. Auch dieser wurde zuerst via Schlauchleitung und später mit Wasser aus dem Rothsee befüllt. Die vorgegebenen Ziele waren ebenfalls der Faltbehälter und ein Rauchkörper.

Nach einem Besatzungswechsel wurden die Lasten nochmal in gleicher Reihenfolge geflogen, ehe man die Stationen abbauen konnte.
Bei der anschließenden Abschlussbesprechung dankte Michael Waldmüller allen Teilnehmern für ihr Engagement und stellte fest, dass man für kommende Einsätze hervorragend gerüstet sei.
Bei der Übung wurden die Flughelfer des Landkreises Cham von Kameraden aus Amberg unterstützt!

Text und Bilder: Christian Kress


16 neue Schutzanzüge für die aktive Mannschaft der Feuerwehr Thürnstein/Schrenkenthal

Die Einsatzbekleidung vom Hersteller seamTEX wurde über die Firma Kilian Fire & Safety GmbH & Co. KG aus Zwiesel beschafft.
Die Schutzkleidung zeichnet sich neben optimalen Tragekomfort vor allem durch Strapazierfähigkeit und hoher Schutzwirkung aus. Der Schutzanzug ist sowohl bei Brandeinsätzen, als auch für technische Hilfeleistungen bestens geeignet.
Die neue Einsatzbekleidung stellt eine notwendige Investition dar, um die Sicherheit der Einsatzkräfte in Zukunft gewährleisten zu können.
Im Laufe der nächsten Jahre werden die restlichen aktiven Mitglieder ebenfalls mit dem seamTEX Schutzanzug ausgestattet.

„Stadelbrand“ in Thürnstein – Gemeinschaftsübung des KBM-Bereichs Lam klappte tadellos

Einen großen Halbkreis bildeten die  Feuerwehrkameraden am Freitagabend vor der Feuerwache in Thürnstein. Zuvor hatten die Einsatzkräfte der neun Feuerwehren des oberen KBM-Bereichs mustergültig einen simulierten Stadelbrand gelöscht, fünf vermisste Personen geborgen und eine lange Förderstrecke vom Weißen Regen aufgebaut.

KBM Josef Pritzl freute sich über die rührige Übungsteilnahme am Freitagabend. Die Aktionswoche soll den Mitbürgern die Aktivitäten der Feuerwehren bewusst machen. Ein besonderer  Dank galt den Kameraden der Thürnsteiner Wehr für die Organisation der Übung, vorneweg Konrad Kellner mit seiner Mannschaft. Der Kommandant  schilderte den Gesamtablauf der  Übung aufgrund eines angenommenen Brandes in dem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen von Ernst und Maria Vogl. Dort stehen zwei Stadel nebeneinander. In der Nachbarschaft ist ein Wohnhaus direkt angebaut. Erschwerend war, dass in der verrauchten Scheune fünf Personen vermisst waren. An der Einsatzstelle wurden primär die wasserführenden Fahrzeuge von Thürnstein,  Lam, Lohberg und Haibühl eingesetzt. Einsatzleiter Konrad Kellner bestimmte drei Abschnittsleiter für Brandbekämpfung, Personenrettung und Wasserförderung, nämlich die Staffelführer von Lam 21/1,  von Haibühl 21/1 und von Lohberg 21/1. „Das ist Standard in unserem KBM-Bereich“, begründete  Kellner. Lohberg 21/1  war auf der Saugstelle eingeteilt. „Wir hatten mit den wasserführenden Fahrzeugen oben über 10.000 Liter für den Erstangriff zur Verfügung“, bezifferte Kellner. Die Wehren  im KBM-Bereich Lam sind diesbezüglich sehr gut aufgestellt. „Das ist einzig und allein den  Kommunen zu verdanken“, bedankte sich  Kellner für dieses Entgegenkommen. Allerdings sei es keine überdimensionale Ausrüstung. Es habe sich bei  verschiedenen Einsätzen gezeigt, wie dringend das Equipment gebraucht werde. Die  Atemschutzüberwachung lief  über das ARÜST-System. Von der Saugstelle bis zur Brandstelle waren 34 B-Längen zu verlegen. „Im Stadel lagerten mehrere Gasflaschen, die die Trupps auf Anhieb fanden, hinaustrugen und kühlten“, berichtete der Ortskommandant.

Der Abschnittsleiter Brandbekämpfung,  Andreas Bergmann, rekapitulierte,  dass man an der Förderstrecke einen Eingangsdruck von sieben Bar  verzeichnete. Die Einsatzkräfte beförderten 2500 Liter pro Minute. Die Fahrzeugaufstellung war in der Hanglage eine Herausforderung, zumal auch  die Drehleiter einen optimalen Stehplatz benötigte. Konrad Kellner fügte hinzu, dass insgesamt drei Hydranten angezapft wurden. Das Netz sei im Dorf relativ gut ausgebaut. Die Abschnittsleitung für  Wasserförderung hatte Andreas Hupf vom Lohberg 21/1 inne. Er veranlasste das Ansagen bei der  „Lou“ beim Anwesen  von Max Aschenbrenner. Von der Saugstelle bis zum Lamer Tanker waren fünf Einsatzfahrzeuge eingebunden.  „Nach 21 Minuten war das Wasser da“, bestätigte Hupf. Die Leitung sei ruhig und sauber verlegt, die Funkgruppe getrennt worden. Der Funkverkehr habe einwandfrei geklappt.

Josef Pritzl  zollte für die vorbildliche  Wasserförderung und die Funkkanaltrennung absoluten Respekt. Es hätte jederzeit ein Rettungsfahrzeug hinauffahren können.

KBI Andreas Bergbauer betonte, dass das  Motto „Begegnen, Bewegen und Bewirken“ die Zielsetzung habe, Nachwuchskräfte für die Feuerwehren zu finden. Er bedankte sich für die Teilnahme und Weiterbildung im Ehrenamt. „Es wurde absolut professionell gearbeitet von Atemschutzüberwachung bis zur Personenrettung. Bei den Bränden am Osser verhinderten die umliegenden Wehren größere Schäden. KBR Michael Stahl blickte kurz auf die letzten 15 Jahre zurück, in denen sich der Lamer KBM-Bereich gut entwickelt habe. „Die Kommandanten, die Führungskräfte und die Gemeinden haben miteinander gute Arbeit geleistet“, konstatierte der KBR. Der Lamer KBM-Bereich sei in punkto Fuhrpark  einer der am besten Ausgestatteten im Landkreis. Allerdings sei dies alles auch notwendig. Die Übung war eine Herausforderung für die Maschinisten, die ihre Sache super gemacht haben. Es ist  keine Übertreibung, bei einem Brand der Kategorie 4 schon den Schlauchwagenzug  zu alarmieren. „Ausstattung ist das eine, die Planung aber  genauso wichtig“, machte Stahl bewusst.  Hier bleibe man am Ball. Wenn es irgendwo hakt, werde nachgebessert.  Die Übungen sind dafür da, dass sich die Aktiven im Ernstfall daran erinnern. „Die Ortskenntnis und das Wissen kann uns keiner nehmen“, so der KBR.  Die Aktionswoche habe der Innenminister in Altötting eröffnet. Das Motto ist heuer wieder auf die Gewinnung der Jugend abgestellt. Natürlich brauchen man ebenso Seiteneinsteiger und ältere Kameraden. Allgemein sei in der Industrie  stets  von der Digitalisierung die Rede. „Die Feuerwehr hat dies schon lange umgesetzt“, unterstrich der KBR. Jeder habe ein Smartphone und  der eine oder andere eine  Feuerwehr-App darauf,  mit der  man Schlauchleitungen oder Höhenunterschiede ausrechnen kann. „Wir sind fortschrittlich. Auch der Landesfeuerwehrverband hat bereits reagiert“, berichtete der Kreisbrandrat. Man spreche inzwischen Jugendliche mit provokativen Videoclips an.

Bürgermeister Franz Müller betonte, dass die Gemeinschaftsübungen ungemein wichtig sind. „Die Kameraden  sind Profis im Ehrenamt“, lobte der Rathauschef. Was würden die zweckmäßigsten  Autos nützen, wenn sie nicht mit Leben erfüllt würden.  Die Führungskräfte und Jugendleiter werben kontinuierlich für Zugänge. Auch die Damen integrieren sich sehr gut. Thürnstein habe nicht gerade ein  ebenes Dorfbild  und die Straßen sind zudem schmal. Ortskundigkeit sei daher gefragt. „Macht weiter so, dann werden wir Euch auch in Zukunft  unterstützen“, stellte der Bürgermeister in Aussicht.

Text und Fotos: Maria Frisch