Übung der Flughelfergruppe

Eine weitere Übung der Flughelfergruppe des Landkreises Cham stand am Mittwoch, den 23.07.2025 auf dem Programm.

Dieses Mal ging es in den Nachbarlandkreis Regen in die Gemeinde Drachselsried. Um 08:00 Uhr früh machte sich der Einsatzzug, bestehend aus den beiden Mehrzweckfahrzeugen der Feuerwehren Thürnstein und Hohenwarth sowie das Wechselladerfahrzeug der FF Arrach mit dem AB-Tank, auf ins Übungsgebiet.

Dort angekommen begann man damit ein temporäres Flugfeld aufzubauen. Zudem wurden verschiedene Lasten wie Transportboxen und Mehrzweckeinsatzbehälter für den Übungsbetrieb vorbereitet.

Gegen 09:45 Uhr kündigte sich dann auch schon der Übungspartner über Flugfunk bei der Übungsleitung an. Kurze Zeit später setzte dann ein Taktischer Transporthubschrauber NH90 der Bundeswehr aus Niederstetten zur Landung an.

Beim gemeinsamen Briefing erläuterte Übungsleiter Kress Christian die heutigen Tagesziele sowie das Übungsvorhaben.

Nach der Sicherheitseinweisung durch das Hubschrauberpersonal konnte man mit dem Übungsbetrieb beginnen. Fliegerischer Einsatzleiter Johannes Haselsteiner vergab nun diverse Flugaufträge an den Hubschrauber. So wurden die zuvor vorbereiteten Lasten in eine Waldichtung ein- und wieder ausgeflogen. So konnte den ganzen Vormittag das An- und Abhängen der Verschiedenen Lasten sowie das Erden des LFZ trainiert werden.

Gegen Mittag landete der Hubschrauber wieder und man besprach gemeinsam bei einer kleinen Brotzeit das Nachmittagsprogramm.

Nun war Feuerlöschen aus der Luft geplant.

Dazu nahm der NH90 das 2.000l fassende Bambi Bucket auf. Um dies zu befüllen wurde die Maschine nach Gumpenried geschickt. Hier ist der Schwarze Regen zur Stromgewinnung aufgestaut und bietet ausreichend Breite und Tiefe, um den Außenlastbehälter sicher zu befüllen. Als er wieder zurückkam, wurden ihm Ziele genannt, die gelöscht werden mussten. Dies funktionierte tadellos.

Da aber im Einsatzfall nicht immer passende Gewässer zur Verfügung stehen, wurde auch das Befüllen über Schlauchleitung trainiert. Somit könnte im Real fall wertvolle Flugzeit eingespart werden, da keine weiten Strecken zurückgelegt werden müssten.

Nachdem alle Übungsziele erfüllt waren, konnte man die Übung beenden.

Bei der Anschließenden Nachbesprechung dankte Kress allen anwesenden für ihre Teilnahme an der Übung. Da diese Übung unter der Woche stattfand, freute er sich umso mehr das sich wieder eine schlagkräftige Gruppe gefunden hatte. Zudem dankte er den Verantwortlichen der Bundeswehr, die für diese Übung mit einer Maschine in den Bayerwald kamen, um sich zusammen mit den Flughelfern weiter fortzubilden.