Flughelferübung in Klardorf

Zur letzten praktischen Übung des Jahres ging es für die Flughelfer des Landkreises Cham nach Klardorf in den Landkreis Schwandorf. Diesesmal war die Gruppe aus Amberg mit der Ausrichtung dieser Übung beauftragt worden. Bereits um 07:00 Uhr starteten die 10 Einsatzkräfte von der Feuerwache in Thürnstein mit den Fahrzeugen Thürnstein 11/1 und Lohberg 21/1 ins Übungsgebiet. Nachdem auch die Flughelfer aus Bayreuth am Flugfeld eintrafen, waren die drei übenden Gruppen Komplett.

Ist möglicherweise ein Bild von außen

Kurze Zeit später traf auch der Hubschrauber der Bayerischen Polizeihubschrauberstaffel am Landeplatz ein. Dieser musste aber schon kurze Zeit später erneut starten, da im Bereich der Gleisanlage eine Person festgestellt wurde, welche sich angeblich liegend auf den gleisen befand. Der Polizeihubschrauber flog einmal den besagten Streckenabschnitt ab, konnte aber nichts feststellen. Somit verzögerte sich der Übungsbeginn um ca. eine halbe Stunde.Nach einem Briefing, wo nochmal die verschiedenen Lasten durchgesprochen wurden, startete dann der Flugbetrieb. Hier wurden verschiedene Lasten, wie Transportboxen, Tragkraftspritzen und Löschwasseraußenlastbehälter über den Luftweg transportiert. Um verschiedene Anflugpunkte zu haben, bauten die Flughelfer den Einsatzabschnitt zwei und die Gruppe aus Bayreuth den Einsatzabschnitt drei auf.Die verschiedenen Lasten wurden dann zwischen den drei Abschnitten im Wechsel abgelegt bzw. wieder aufgenommen.

Ist möglicherweise ein Bild von Hubschrauber und außen

Um 12:00 Uhr wurde die Übung für eine Mittagspause unterbrochen. Während sich die Einsatzkräfte verpflegten, flog der Hubschrauber zwischenzeitlich zum Tanken.Noch während der Pause wurde der Fachberater Flughelfer für den Landkreis Cham mit dem Stichwort „THL VU ZUG“ alarmiert. Im Bereich Langwitz bei Runding (Lkr. Cham) kollidierte eine Regionalbahn mit einem PKW. Als die ersten Einheiten am Unglücksort eintrafen stelle sich heraus, dass eine Person via Hubschrauber abtransportiert werden müsse. Deshalb wurden alle Hubschrauber bis auf einen wieder abbestellt. Aus diesem Grund verblieb der Fachberater an der Übungsstelle in Schwandorf.Nachdem sich alle verpflegt hatten, konnte das Nachmittagsprogramm abgearbeitet werden.Nun wurde zuerst mit den Löschwasseraußenlastbehälter Semat begonnen. Mehrere Male wurde Wasser aus einem nahen gelegenen See entnommen und in einen aufgebauten Faltbehälter, sowie über dem „Brandgebiet“ abgeworfen. Auch das befüllen via Schlauchleitung wurde beübt. Dass selbe wurde auch mit dem Polizeieigenen Bambi Bucket durchgeführt.Im Anschluss wurden dann alle Lasten, die sich noch auf den Außenstationen befanden zurück zum Ausgangs Ort transportiert.Bei einer Abschließenden Besprechung dankte Karl Diepolt von der FF Amberg nochmal allen Kräften für die Reibungslose Zusammenarbeit und Ihre investierte Zeit und freue sich schon auf weitere gemeinsame Übungen.

Ist möglicherweise ein Bild von außen

Text und Fotos: Flughelfergruppe Landkreis Cham