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Auch Asylbewerber unter „Saubermännern“ Freiwillige säuberten bei Rama-Dama-Aktion die Straßenränder

Der Aufruf der Gemeinde zu einer Säuberungsaktion ließ am Samstag abend die beiden Ortsfeuerwehren, den Trachtenverein, die Waldvereins-Sektion sowie einige Asylbewerber aus der Pension „Lohberger Hof“ in die Natur ausschwärmen. Zuvor fanden sich die Freiwilligen beim vereinbarten Treffpunkt an den Gerätehäusern in Lohberghütte und Thürnstein ein. Die beteiligten Vereine hatten hauptsächlich ihre Jugendabteilungen mit der Observation der Landschaft beauftragt. Ohne Zweifel hatte dies auch einen erzieherischen Effekt. Unter die Müllsammler mischte sich auch Bürgermeister Franz Müller.

In Augenschein genommen wurde das Umfeld der Haupt- und Nebenstraßen. Offensichtlich werfen immer noch viele Autofahrer ihren Abfall gedankenlos aus dem Fenster. Wie sonst wären die Hinterlassenschaften von Getränkedosen, für dessen Rückgabe sogar noch Pfand kassiert werden könnte, bis zu Zigarettenschachteln und Verpackungsmaterialien zu erklären? Insgesamt erleichterten 25 Leute die Natur von solchem Unrat und füllten damit die mitgebrachten Müllsäcke. Zu den sperrigsten Gegenständen gehörten etliche „entsorgte“ Autoreifen. Mißbraucht wurde Mutter Erde auch mit einem liegengebliebenen Regenschirm, Kleidungsstücken, alten Schuhen, die ebenfalls lästig waren oder schlichtweg vergessen wurden. Nach getaner Arbeit erwartete die Sammler eine Brotzeit im Gerätehaus in Lohberghütte.SONY DSCSeit Samstag liegen etliche Müllsäcke weniger Abfall in der Landschaft. Diese Sammler ermöglichten die konzertierte Aktion.

„Ihr macht wirklich einen ganz tollen Job“, Flughelfergruppe des Landkreises ist stets am Puls der Zeit – aus der Hauptversammlung

Der Freistaat Bayern unterhält 18 Flughelfergruppen. Zwei Standorte davon befinden sich in der Oberpfalz, nämlich bei den Feuerwehren Amberg und Thürnstein-Schrenkenthal. Letztere steht unter der Leitung des Thürnsteiner Kommandanten Konrad Kellner, der bei der Jahreshauptversammlung am Samstag abend im Cafe Sahneberg, Berghäusl 1, seinen Jahresbericht über das ausbildungsreiche Kalenderjahr 2014 erstattete, das von Übungen, Neuzugängen, Aus- und Weiterbildungen geprägt war. „Als erste Flughelfer-Gruppe Bayerns präsentieren wir uns jetzt auch auf Facebook mit einer eigenen Seite“, informierte Kellner.

Die Flughelfergruppe des Landkreises Cham besteht momentan aus 42 Mitgliedern. Davon haben 37 den Flughelfer-Lehrgang absolviert. Vier Kameraden besuchten zusätzlich den Führungslehrgang. Die Gruppe besteht derzeit aus Mitgliedern der Feuerwehren Thürnstein-Schrenkenthal, Lohberg, Lam, Haibühl-Ottenzell, Arrach und Ansdorf-Simpering.

Anfang März war die jährliche Überprüfung der Behälter in Nürnberg. Dabei werden durch Fachleute von Bundeswehr und SFSW die Lastengurte, Behälter und Anhänger getestet. „Ohne diesen Check würde kein Pilot im Einsatz oder Übungsfall die Behälter fliegen“, so Kellner. Am 3. Juni rückte eine 14-köpfige Abordnung zur Flughelfer-Übung in Bayreuth aus. Zusammen mit den Gruppen aus Herzogenaurach und Bayreuth wurde mit der Polzieihubschrauberstaffel trainiert. Am 27. Juni ging es zum Flugplatz in Neustadt an der Donau, wo verschiedene Einsatzabschnitte gebildet wurden und mit der Polizeihubschrauberstaffel aus Roth die neuen Funktionen Transportleiter, Lastenhelfer usw. ihre Feuertaufe bestanden. Das Szenario erstreckte sich ebenso auf das Winchen. Am 12. Juli präsentierte sich die Sondereinheit beim Feuerwehrfamilientag in Arrach.

Der Flughelfer-Lehrgang vom 4. bis 8. August wurde erstmals an der Staatl. Feuerwehrschule Würzburg einberufen, weil die Otto Lilienthal-Kaserne in Roth aufgelöst worden war. Die beiden Flugtage mussten nach Baden Württemberg an den Flugplatz Niederstetten sowie ins bayerische Karlstadt ausgelagert werden. Vom 20. bis 24. Oktober fuhr Christian Kress zum neu konzipierten Führungslehrgang zur SFS Würzburg. Am 31. Oktober war schon die nächste Übungseinheit anberaumt, bei der wieder 16 Flughelfer an Bord waren. Die neue Richtlinie, die vom Staatsministerium des Innern herausgegeben wird, soll bis Mitte dieses Jahres in Kraft treten. Es ist darin genau geregelt, wann ein Flughelfer in Einsatz kommt. Vom Staatsministerium werden in Kürze die ersten Ausrüstungsgegenstände an die 18 Flughelferstandorte, die Zug um Zug einheitlich bestückt werden sollen, übergeben. Konrad Kellner bedankte sich bei allen Beteiligten und Führungskräften. „Ihr macht wirklich einen ganz tollen Job“, lobte Kreisbrandrat Johann Weber.ko-kfl-flugh. landkreis cham

 

Die Flughelfergruppe des Landkreises Cham ist in Thürnstein stationiert.

In Thürnstein ist die Welt noch in Ordnung Grußworte bei der FFW-Hauptversammlung und Vergabe der Ehrenzeichen

Kreisbrandrat Johann Weber fand einmal mehr Gefallen an der „stilvollen“ Hauptversammlung der FFW Thürnstein am Samstag abend im Cafe Sahneberg, zu der die Thürnsteiner Blaskapelle Musikstücke beisteuerte. Johann Weber gratulierte Jugendwart Mario Ascherl, dem tags zuvor vom Landesfeuerwehrverband aufgrund seiner Leistungen für das Jugendressort eine Ehrennadel verliehen wurde. „Wer die Zukunft will, der braucht die Jugend“, drückte es Weber aus, der zudem noch die vier Thürnsteiner Atemschutzgeräteträger beglückwünschte, die am Samstag beim Leistungswettbewerb des Bezirksfeuerwehrverbandes in Amberg ihr Prüfungsziel erreichten. „Der Landkreis Cham stellte mit 149 Trupps einmal mehr die meisten Teilnehmer“, freute sich der Kreisbrandrat.

So wie in der Jugend sei der Landkreis auch beim Frauenanteil spitze. „Wegen der Einsatzfähigkeit untertags ist die Feuerwehr schon lange Zeit keine Männerdomäne mehr“, so der Gast. Auf die Feuerwehr Thürnstein passen die Attribute kompetent, zuverlässig und zukunftsweisend. Es sei vorteilhaft, dass es 2014 zur Abwechslung weniger Einsätze gab, damit die Kameraden durchatmen konnten und den Fokus auf die Ausbildung richteten. Dennoch ereigneten sich einige große Brände. Weber verwies darauf, dass Rauchmelder Lebensretter sind.

Der Kreisbrandrat nahm die Gelegenheit wahr, allen Dank zu zollen. Die Feuerwehr ist die größte, die älteste und in den Augen des KBR die wichtigste Bürgerinitiative. Dazu gehören der Mensch und die Technik. Ein herzlicher Dank galt Bürgermeister Franz Müller und dem Gemeinderat für die großartige Investition. Dennoch kritisieren immer einzelne: „Muaß des sa?“ Der KBR bejahte dies, denn es habe sich die gesamte Technologie und die Gefahren verändert. Deshalb müsse eine zeitgerechte Ausstattung zur Verfügung stehen. „Bei den Menschen, die die Technik einsetzen, haben wir in Thürnstein einen Glücksfall. Die Aktiven sind zu jeder Tages- und Nachtzeit einsatzbereit. Was erwartet uns in der Zukunft?, stellte der KBR als Frage in den Raum. Auf alle Fälle brauchen die Gemeinden die Feuerwehren notwendiger denn je. Die Aufgaben werden nicht weniger, die Einsätze stetig komplexer und komplizierter. Deshalb müssen sich die Kameraden kontinuierlich weiterbilden und Jugendliche für die Wehren gewinnen.

Bürgermeister Franz Müller dankte gleichfalls den Verantwortungsträgern für die hervorragende Arbeit. Es gebe drei Säulen der Gefahrenabwehr. Die Feuerwehr ist im Gegensatz zu Polizei und Rettungsdienst mit hundert Prozent Ehrenamtlichen ausgestattet. Die Selbstdarstellung und die Wahrnehmung durch die Gesellschaft ist bei den Floriansjüngern bisweilen nicht leicht. Die Betroffenen merken oft nicht, wie professionell die Ehrenamtlichen eingreifen und helfen. Niemand sollte die Feuerwehren auf dieselbe Stufe wie andere Vereine stellen, weil sie eine Pflichtaufgabe der Gemeinde und damit hoheitliche Aufgaben erfüllen. „Wenn die Sirene geht, ist das ein Hilferuf!“, unterstrich der Bürgermeister. Mitunter sind die Kameraden nicht unerheblichen Gefahren ausgesetzt. Innerhalb kürzester Zeit wird ihnen abverlangt, die richtigen Schritte einzuleiten, die zum Teil für Leben oder Tod entscheiden. Beide Feuerwehren der Gemeinde Lohberg wurden in jüngster Zeit mit neuen Fahrzeugen ausgestattet. Die Führungsmannschaften gingen dabei absolut vorausschauend vor. Es wurde kein Schnickschnack bestellt, der nicht gebraucht wird. „Die FFW Thürnstein/Schrenkenthal steht nach dem Neubau der Feuerwache und dem Ankauf des neuen LF 10 da wie eine Eins“, machte der Rathauschef bewusst. In Lohberg wurden in den letzten beiden Jahren cirka 600000 Euro in die zwei Feuerwehr-Fahrzeuge gesteckt, ohne die Pro-Kopf-Verschuldung zu steigern. „Die obligatorische Maß Bier ist somit auch noch drin“, versprach Müller lachend.

KBM Josef Pritzl bedankte sich gleichfalls für das Engagement und animierte dazu, beim Ausbildungsplan mitzumachen. „In Thürnstein ist die Welt in Ordnung und alles im Lot. Macht weiter so“, widmete der KBM Respekt.

Staatliche Auszeichnungen:

Silbernes Ehrenzeichen für 25-jährige aktive Dienstzeit: Markus Mühlbauer, Georg Vogl, Johann Denk, Josef Aschenbrenner, Konrad Kellner (vom 1999 bis 2005 stellvertretender Kommandant und seitdem erster Aktivenchef, seit 2008 auch „Leiter der Flughelfergruppe“.)

Goldenes Ehrenzeichen für 40-jährige aktive Dienstzeit: Karl Hupf jun.

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Diese Kameraden erwartete das silberne bzw. goldene Ehrenzeichen für 25 und 40 Jahre Dienstzeit.

Segnung des LF 10 am 18./19. Juli 2015 Mehrmonatige Lieferverzögerung – fünf Ehrenmitglieder ernannt – aus der Hauptversammlung

 

Das alte Sprichwort „was lange währt, wird endlich gut“ trifft bei der Thürnsteiner Wehr bezüglich der Neuanschaffung ihres LF 10 den Nagel auf den Kopf. „Nach zahlreichen Besprechungen, Telefonaten, Mails, vier Fahrten nach Ulm – kurz gesagt nach fünf Jahren waren wir am 17./18. Dezember 2014 endlich am Ziel“, rekapitulierte Kommandant Konrad Kellner am Samstag abend bei der Jahreshauptversammlung im Cafe „Sahneberg“, Berghäusl. „Als wir das Fahrzeug in Ulm abholten, war der gesamte Frust und die Probleme mit einem Schlag Vergangenheit“, erinnerte der Aktivenchef. Die Wochen danach waren geprägt mit Schulungen der aktiven Mannschaft. Mittlerweile fühle sich jeder Aktive mit der neuen Gerätschaft vertraut. Die Fahrzeugweihe wird am 18. und 19. Juli nachgeholt und gebührend gefeiert. Die Führungskräfte der Thürnsteiner Wehr orderten bei der Nachrüstung des Fuhrparks jene Technik, mit der sie die Einsätze in den nächsten 30 Jahren meistern könne. Kommandant Kellner appellierte an alle, bei der Einweihungsfeier tatkräftig mitzuhelfen und mitzumarschieren, damit man einen stolzen Festverein abgebe.

Das Totengedenken galt insbesondere Alois Dimpfl, Franz Geiger, Franz Amberger und Peter Frisch. Die Blaskapelle intonierte das Lied vom „guten Kameraden“. Das Protokoll lag in Schriftform auf und wurde angenommen. „Wir haben ein terminreiches Jahr hinter uns“, resümierte Vorsitzender Josef Mühlbauer bei der Aufzählung von Versammlungen und Sitzungen. Highlights waren ohne Zweifel der Feuerwehrball, das Patrozinium und Dorffest mit Segnung der Totenbrettergruppe, der Feuerwehrausflug in den Schwarzwald sowie der vorweihnachtliche Dorfmarkt. Der Redner ließ einen Streifzug durch die Veranstaltungen und Festlichkeiten im Berichtszeitraum folgen. Insgesamt feierte eine Abordnung mit den Jubilaren neun Geburtstage. „Der Feuerwehrverein war 50 Mal unterwegs“, bezifferte Mühlbauer das Pensum. Die Mitgliederstatistik (201 Vereinszugehörige) dokumentiert acht Neuaufnahmen, die vier Austritten gegenüber stehen. Aktuell rekrutiert sich die Mannschaft aus 70 Aktiven, davon sind 20 Jugendfeuerwehrfrauen und –männer, 95 passiven und fördernden sowie 16 Ehrenmitglieder. Der Verwaltungsrat habe entschieden, die Plexiglasfenster in den Toren der Feuerwache zu erneuern. Dies war wegen der nicht unerheblichen Kosten lange diskutiert worden. Der Austausch erfolge zu Lasten der Vereinskasse.

Konrad Kellner legte mittlerweile zum 16. Mal als Kommandant bzw. Kommandanten-Stellvertreter seinen Tätigkeitsbericht ab. „Zahlreiche Ausbildungen, Schulungen, Lehrgänge und die Beschaffung des neuen Löschgruppenfahrzeugs prägten das Jahr 2014“, rekapitulierte Kellner. In der Thürnsteiner Wehr sei es seit eh und je Pflicht, dass jeder Aktive mindestens drei Übungen absolviert. Nur wer das jährliche Übungssoll erfüllt, kann auch im Ernstfall seinen Mann oder Frau stehen. Dafür bedankte sich Kellner herzlich. Neben dem aktuellen Übungsplan werde man ab heuer in unregelmäßigen Abständen Themen bezogene Übungen für alle Aktiven anbieten. Im vergangenen Jahr legten die acht Löschgruppen, die Gruppe der Maschinisten und des Atemschutzes insgesamt 42 Einheiten ab. Dazu kamen noch jeweils sechs Übungen der UGÖEL und der Flughelfergruppe. Mit den drei Einsatzfahrzeugen wurden insgesamt 8636 Kilometer zurückgelegt. In den aktiven Dienst konnten 2014 Johannes Frisch, Katharina Huber, Anton Mühlbauer, Christina Stöberl, Moritz Vogl, Michael Walter und Maximilian Wellisch aufgenommen werden.
2014 absolvierten insgesamt vier Gruppen Leistungsabzeichen. Zwei Trupps meldete man zum Atemschutzleistungswettbewerb in Furth im Wald an. Konrad Kellner war achtmal als Schiedsrichter unterwegs. Es folgte eine Zusammenfassung einer Litanei von besuchten Lehrgängen, Schulungen und Gemeinschaftsübungen. „Darüber hinaus musste der aktive Teil 58 Termine wahrnehmen, deren genaue Auflistung im Jahresbericht zu finden ist“, so Kellner. Durch die Vereinskasse bzw. Spenden beschafften die Führungskräfte die Fensterscheiben für die Sektionaltore der Feuerwache sowie einen Laptop. Kellner bedankte sich beim Verwaltungsrat für sein grünes Licht. Die Gemeindeverwaltung beglich für die Feuerwehr: Digitalfunk für das Mehrzweckfahrzeug, 2 Strahlrohre, 1 Rückflussverhinderer, 8 Schutzanzüge, vier Leinen, zwei Paar Schutzstiefel und drei Schutzhelme.
„Im Jahr 2014 war im Vergleich zu den letzten Jahren bei den Einsatzzahlen ein Rückgang zu verzeichnen“, so Kellner, der sich bei all denen bedankte, die stets, wenn der Meldeempfänger oder die Sirene alarmierte, ausrückten. Dass es in Zukunft nicht einfacher wird, tagsüber die Einsatzfahrzeuge zu besetzen, stehe außer Frage. Insgesamt war die Wehr 2014 bei 25 Einsätzen gefordert. Diese untergliedern sich in drei Kleinbrände, 21 THL und ein UGÖEL. Insgesamt summierten sich 780 Einsatzstunden. Wie sein Vorredner bedankte sich der Kommandant bei Bürgermeister Franz Müller, dem Gemeinderat, den Nachbarwehren Lohberg und Lam für die gute Zusammenarbeit, den überörtlichen Führungskräften, den Stellvertretern Gustav Kleppel und Andreas Koller für die Entlastung, den Gruppenführern, Jugendwarten, Gerätewarten, Fahrzeugwarten, Kassenverwaltern und Schriftführern für die Unterstützung. Außerdem widmete Kellner dem Verwaltungsrat, seinem Vorgänger und Ehrenkommandanten Josef Mühlbauer sowie Franz Mühlbauer ein Vergelt`s Gott für die Wartung der Einsatzfahrzeuge. Eingeschlossen in den Dank wurden noch die Gerätewarte Markus Ascherl und Gerhard Geiger, die die Geräte und das Schlauchmaterial tip-top hielten, das Web-Team für die Pflege der Homepage sowie die gesamte Mitgliederschar.
Der Kassenbericht von Karl Hupf fiel sehr zufriedenstellend aus. Das Zahlenwerk war von Josef Reiser und Adi Sperl für in Ordnung befunden worden, so dass dem Schatzmeister einstimmig die Entlastung erteilt wurde.
Jugendwart Mario Ascherl war mit 22 Jungfeuerwehrlern in den Bereichtszeitraum gestartet. „Leider registrierten wir 2014 das erste Mal seit über zehn Jahren keine Eintritte, jedoch zwei Austritte“, bedauerte Ascherl. Sieben stiegen in die aktive Mannschaft auf, so dass der Stand bei 13 einrastete.
Ehrungen und Auszeichnungen:
Beförderungen vom Feuerwehranwärter zum Feuerwehrmann/-frau: Anton Mühlbauer, Michael Walter, Sabrina Stasch.
Das Atemschutzabzeichen erhielten: Johannes Frisch, Marco Kaml, Michael Walter und Maximilian Wellisch.
Der Ärmelstreifen für 10 Jahre Mitgliedschaft wurde ausgehändigt an: Christina Kuchler und Josef Wendl.
Der Ärmelstreifen für 30 Jahre: Xaver Pfeffer jun., Ludwig Multerer.
Der Ärmelstreifen für 40 Jahre: Karl Hupf jun.
Der Ärmelstreifen für 60 Jahre: Josef Huber sen., Alois Koller sen.
40 Jahre fördernde Mitgliedschaft: Jürgen Krauß
Zum Ehrenmitglied wurden ernannt (ununterbrochen 60 Jahre der FFW angehört oder das 80. Lebensjahr vollendet): Karl Aschenbrenner, Franz Dobner, Josef Huber sen., Georg Seidl und Xaver Weinfurtner.
Den Status Ehrenvorsitzender erlangte Xaver Pfeffer sen. Er gehört von 1981 bis dato dem Verwaltungsrat an, war beim Gründungs- und Einweihungsfest im Festausschuss vertreten, bekleidete 24 Jahre das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden.
Der Titel Ehrenkommandant wurde Alois Koller sen. verliehen. Er war viele Jahre Vereinsdiener, Gruppenführer, Kassier sowie von 1987 bis 1992 stellvertretender Kommandant. Koller hat mit seiner Frau die alte Fahne in liebevoller Kleinarbeit restauriert.

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Die Empfänger der Ärmelstreifen für langjährige Mitgliedschaft und die beförderten Kameraden mit der Obrigkeit.

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Xaver Pfeffer sen. wurde zum Ehrenvorsitzenden und Alois Koller sen. zum Ehrenkommandanten erhoben. Josef Huber sen. ist einer der fünf neuen Ehrenmitglieder

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Jürgen Krauß hielt der Wehr seit 40 Jahren als förderndes Mitglied die Treue.

Überprüfung ALB 2015

Die jährliche Prüfung der Außenlastbehälter fand am 23.03.15 statt. Vier Mitglieder der Flughelfergruppe machten sich am früher morgen auf den Weg zur Feuerwache 5 der BF Nürnberg. Dort angekommen wurden beide Behälter sowie der Anhänger auf eventuelle Mängel überprüft. Durch die Prüfer der SFSW wurde ein einwandfreier Zustand der Ausrüstung bestätigt.DSCF0004  DSCF0013DSCF0012 DSCF0015

Atemschutzleistungswettbewerb in Amberg

Der Atemschutzleistungswettbewerb fand dieses Jahr am 21.03.2015 in der Feuerwache der Stadt Amberg statt. Zwei Trupps der Thürnsteiner Feuerwehr nahmen hier wieder teil. Vier Stationen mussten die Teilnehmer absolvieren die sich aufteilten in „Vorbereitung und richtiges Aufnehmen des Atemschutzgerätes“, der zweite Teil war es eine „Personenrettung“ durchzuführen, bei der dritten Station musste der Trupp eine Löschleitung aufbauen und einen „Löschangriff“ ins 2. Obergeschoss vollziehen. Dann galt es noch bei Station Vier „Flaschenwechsel und Gerätekunde“ zu machen und die Fünfte Station war die „Theoretische Prüfung“. Am Ende konnten dann die beiden Trupps ihre Abzeichen in Bronze und in Silber in Empfang nehmen. Dank gilt auch Markus Menacher der für die beiden Trupps die Ausbildung durchführte und ihnen auch in Amberg zur Seite stand.

Trupp1: Christian Koller (Silber) und Michael Walter (Bronze)

Trupp2: Johannes Frisch (Bronze) und Anja Sperl (Bronze)IMG_1320

Diszipliniert und routiniert Vier Jugendliche der Thürnsteiner Wehr meisterten Jugendflamme Stufe II.

„Ihr habt die Jugendflamme der Stufe II mit sehr gutem Erfolg gemeistert“, attestierte Kreisbrandmeister Josef Pritzl bei der Abnahme am Mittwoch abend. Die Prüflinge hatten ruhig gearbeitet. „Das zeugt davon, dass ihr jeden Handgriff beherrscht“, so der KBM. Bei der Gerätekunde habe man genau gesehen, dass die Absolventen bestens Bescheid wussten, wo die Geräte im Fahrzeug verstaut sind.

Josef Pritzl und Inspektionsjugendwart Tobias Aschenbrenner bedankten sich unisono bei den Jugendwarten für die vorbildliche Ausbildung. Von der Ersten Hilfe über das Setzen des Unterflurhydranten bis zum Aufbau des provisorischen Wasserwerfers klappte alles fehlerfrei. Daher hatte das Schiedsrichtergespann und auch Kommandant Konrad Kellner allen Grund Josef Kleppel, Teresa Kleppel, Milena Traurig und Jonas Vogl zu gratulieren. Inspektionsjugendwart Tobias Aschenbrenner hat das disziplinierte Arbeiten gefallen, bei dem nur das Nötigste gesprochen wurde. Auf die Abnahme vorbereitet wurde das Quartett von Markus Menacher, Mario Ascherl und Christian Koller. Wie wichtig die Prüfung sei, zeige die Anwesenheit der Führungsriege. „Bleibt bei der FFW. Gebt ihnen das zurück, was sie an Arbeit in Euch investiert haben“, gab ihnen Tobias Aschenbrenner mit auf den Weg. Kommandant Konrad Kellner hatte sich überzeugen können, wie fit dieser junge Trupp ist und zollte den Jugendwarten Dank für den Feinschliff.

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Diese Jugendlichen lieferten eine Null-Fehler-Arbeit ab

Besuch der FF Grabitz in der Feuerwache Thürnstein

Am Samstag den 28.2.2015 besuchte uns die Feuerwehr Grabitz. Grund des Besuches war das Interesse an unserer Flughelfergruppe. Begrüßt wurden sie durch den 1. Kommandanten und Leiter der Flughelfergruppe Konrad Kellner und Gruppenführer Markus Menacher. Es wurden die Aufgaben und das Einsatzgebiet der Flughelfergruppe erklärt sowie die Ausrüstung genauer erläutert, wie z.B. die Außenlastbehälter und der Waldbrandsatz. Des weiteren wurde erklärt wann unsere Einheit zu einem Einsatz alarmiert wird sowie die richtige Vorbereitung eines Hubschrauberlandeplatzes. Schön war es vor allem das sich eine Feuerwehr aus unserem Landkreis für die Arbeit der Flughelfergruppe interessiert. Viele offene Fragen der Grabitzer Kameraden wurden durch Konrad Kellner beantwortet. Die FF Grabitz bedankte sich noch mit einem schönen Geschenk dafür dass sie uns besuchen durften.img_3084