Archiv der Kategorie: Aktivitäten Flughelfergruppe

Flächenbrand am Osser

Am Samstag den 17. Juni 2017 wurden sämtliche Feuerwehren des Lamer Winkels zum „Brand Freifläche groß“ ins Ossergebiet alarmiert.

Schon bei der Anfahrt der Kräfte war auf Höhe der Osserwiese eine weithin sichtbare Rauchwolke zu erkennen.

Das LF 10 der Feuerwehr Thürnstein sowie die beiden wasserführenden Fahrzeuge der FF Lam fuhren sofort das Brandgebiet über den Ortsteil Lambach an. Gefolgt vom V-LKW der FF Thürnstein, nachdem dieser den Waldbrandsatz inkl. der beiden Faltbehälter 15.000l und 5.000l der Flughelfergruppe verlastet hatten.
Nach dem die ersten Einsatzkräfte das Brandgebiet zu Fuß erreicht hatten, eine Zufahrt mit Löschfahrzeugen war aufgrund der expandierten Lage nur bis ca. 200m vor die Einsatzstelle möglich, meldeten sie der Leitstelle Regensburg einen Flächenbrand im steilen Gelände mit ca. 100qm, schnell ausbreitend.

Aufgrund dieser Rückmeldung entschied sich die Einsatzleitung unverzüglich einen Hubschrauber zur Unterstützung der Löschmaßnahmen anzufordern. Zeitgleich wurden die Flughelferguppe des Landkreises Cham sowie die Bergwacht Arnbruck mit ihren Betankungsanhänger alarmiert.
Daraufhin wurden unverzüglich die Fahrzeuge Lohberg 21/1 sowie Thürnstein 11/1, die beide mit ausgebildeten Flughelfern besetzt waren, aus dem laufenden Einsatz herausgelöst um einen Außenlandeplatz für den Hubschraubereinsatz vorzubereiten und anschließend zu betreiben.
Um die Flugwege so kurz wie möglich zu halten, wurde als Landeplatz Tal eine Wiese im Lamer Ortsteil Himmelreich gewählt.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich „Edelweiß 7“ aus München bereits am Anflug.
Dass genaue Vorgehen wurde zwischen dem FliegE und dem Feuerwehr Einsatzleiter über Digitalfunk im TMO Betrieb noch während der Vorbereitung des Lufteinsatzes abgeklärt.
Um 20:50 Uhr setze die Maschine zur Landung an.

Sofort fanden ein kurzes Briefing sowie das Abrüsten des Hubschraubers statt.

Im Anschluss wurde der Hubschrauberbesatzung der Einsatzauftrag: „Befüllen Faltbehälter 5000l, maximaler Wassertransport ins Einsatzgebiet“ erteilt.
Als Löschwasseraußenlastbehälter wurde das 400l fassende Bambi Bucket vom PHS gewählt, dieses wurde zusätzlich mit einer 10m langen Verlängerung an den Hubschrauber angehängt.

Befüllt wurde dieses per Schlauchleitung vom TLF.
An der Einsatzstelle wurde in der Zwischenzeit der 5000l fassende Faltbehälter aufgebaut und niedergespannt. Dieser wurde mit sechs Rotationen befüllt. Die letzten zwei Wasserabwürfe erfolgten direkt über dem Brandgebiet. Gegen 22:00 Uhr musste der Hubschraubereinsatz aufgrund einsetzender Dunkelheit abgebrochen werden. Kurze Zeit später konnte von der Einsatzleitung auch „Feuer aus“ gemeldet werden.
Nachdem die Maschine wieder am Tallandeplatz angekommen war, wurde diese noch vom Tankanhänger der Bergwachtbereitschaft Arnbruck betankt.
Ein weiterer Einsatzhubschrauber aus Tschechien stand ebenfalls auf Bereitschaft an seinem Heimatstandort.
Dieser wurde aber auf Grund des schnellen Löscherfolgs nicht mehr benötigt.

Quelle: Text und Bilder, Feuerwehr Thürnstein

Link: https://www.youtube.com/watch?v=bCsmAXn-eaA

Zivil-militärische Übung der Hilfsorganisationen

Am Samstag den 10. Juni 2017 veranstaltete der Regionalstab Territoriale Aufgaben Ost der Bundeswehr, im Rahmen der zivilmilitärischen Zusammenarbeit im Katastrophenschutz, einen Blaulichttag mit Gästeschießen am Standortübungsplatz in Roding.

Ziel dieser Veranstaltung war es, dass sich die verschieden Hilfs- und Rettungsorganisationen sowie die Bundeswehr in ihren Einsatzaufgaben, Alarmierungs- und Arbeitsabläufe kennen lernen.

So präsentierte das THW OV Roding den Aufbau eines EGS (Einsatz-Gerüst-Satz), den GKW1 sowie die komplette Lichtkomponente. Die DLRG zeigte zusammen mit der Wasserwacht die Rettung eines in Not geratenen Schwimmers. Bei der Rettungshundestaffel Bayerwald wurde die Ortung einer vermissten Person eindrucksvoll demonstriert. Der Malteser Hilfsdienst zeigte wie wichtig eine SEG-Versorgung bei längeren Einsätzen sein kann. Polizei und Bundespolizei präsentieren ihre neuen Schutzwesten und erläuterten die Unterschiede zwischen der Landes- und Bundespolizei. Wie bei der Feuerwehr ein Großeinsatz dokumentiert und unterstützt wird zeigte die UG-ÖEL Standort Katzbach mit ihrem ELW2.

Die Zusammenarbeit im Landkreis mit der Bundeswehr wurde vom KVK (Kreis Verbindungskommando) Cham mit einer Präsentation vorgestellt. Hier zeigte sich, dass eine gewisse Vorlaufzeit dringend zu berücksichtigen ist. Die FF Roding zeigte mittels DLK und LF 16 die Arbeit der Feuerwehr. Der ABC-Zug des Landkreises Cham demonstrierte den Teilnehmern eine Personendekontamination, wie sie zuletzt bei der Vogelgrippe notwendig war. Der Schlauchwagenzug Bad Kötzting stellte den neu stationierten SW 2000 vor und erklärte die Arbeitsweise des Fahrzeugs. Die Flughelferguppe des Landkreises Cham präsentierte sich mit ihren beiden Löschwasseraußenlastbehältern incl. Ausrüstung und erklärte den Aufgabenbereich der Flughelfers in Bayern. Die Bundeswehr überwachte und leitete das Gästeschießen mit dem Gewehr G3 und G36.
Alle Teilnehmer dieser Veranstaltung durchliefen alle Stationen und Informierten sich ausgiebig. Auch wurden 5 Schuss mit dem G3 sowie dem G36 abgefeuert.

Nachdem gegen 17:00 Uhr alle Stationen durchlaufen waren, traf man sich zusammen am Verpflegungspunkt. Hier bedankte sich Hauptfeldwebel Thomas Klapper , der diese Veranstaltung geplant und vorbereitet hatte, bei allen Teilnehmern für ihr Interesse und ihre Teilnahme.
Nach ein paar Grußworten der Ehrengäste sowie dem stv. Kommandeur RegStTerrAufg Ost Oberstleutnant Klapp folgte die Siegerehrung des Gästeschießens. Hier erreichte die Flughelfergruppe des Landkreises Cham einen sensationellen ersten Platz. Der Leiter der Flughelfergruppe Konrad Kellner konnte voller Freude den Siegerpokal in Empfang nehmen.
Bei der Einzelwertung konnte sich Stielfried Thomas, ebenfalls von den Flughelfern, über den zweiten Platz freuen.

Nach der Siegerehrung wurde der Tag mit einem gemeinsamen Grillabend beendet.
Alle Kräfte waren sich einig, dass sich die Veranstaltung gelohnt habe und viele neue, interessante Informationen gesammelt werden konnten.

Quelle:
Text und Fotos, Christian Kress

Waldbrandübung in Oberzwieselau

Am Samstag den 27. Mai 2017 fand im Bereich Oberzwieselau eine groß angelegte Waldbrandübung statt. Zur Unterstützung wurde auch die örtlich zuständige Flughelfergruppe des Landkreises Cham sowie die Flughelfergruppe der FF Straubing eingeladen. Zusammen mit dem Polizeihubschrauber Edelweiß 6 aus Roth sollten sie die Löschmaßnahmen unterstützen.

Bereits um 10.00 Uhr machten sich der Einsatzzug bestehend aus Thürnstein 43/1, Thürnstein 55/1, Lohberg 21/1 mit ALB Anhänger und Arrach 35/1 mit AB-UG auf den Weg ins Einsatzgebiet.

Kurze Zeit nach dem Eintreffen des Einsatzzuges setze Edelweiß 6 zur Landung am inzwischen eingerichteten Feldlandeplatz an.

Nach Rücksprache mit der Feuerwehr Einsatzleitung, welche Einsatzgegenstände im Brandgebiet benötigt werden, wurden verschiedene Außenlasten vorbereitet um  sie später einzufliegen.

Ausgangssituation war, dass der PKW einer Wanderer Familie, im Waldgebiet in Brand geraten war und sich dass Feuer aufgrund der trockenen Vegetation schnell ausbreitete. Die Familie erlitt einen Schock und verirrte sich im Wald.

Um 12.20 Uhr erfolgte die Erstalarmierung der zuständigen Feuerwehren. Nach einer ersten Erkundung stellte die örtlich zuständige Feuerwehr Oberweieselau fest dass das Feuer nur durch massiven Löschwassereinsatz und mit der Hilfe aus der Luft zu bekämpfen war. So wurden im nächsten zug weitere Feuerwehrkräfte sowie die beiden Flughelfergruppen inkl. Hubschrauber alarmiert.  Gegen 13:15 Uhr fand ein erster erkundungsflug mit dem Fliegerischen Einsatzleiter Kellner Konrad sowie den beiden Transportleitern Kress Christian (Tal) und Aschenbrenner Christian (Berg) statt. Nach diesem Flug wurde zusammen mit der FW-EL die Einsatztaktik festgelegt. Zudem wurde der Betankungsanhänger der Bergwachtbereitschaft Arnbruck Alarmiert um einen längeren Flugeinsatz zu garantieren.

Nun wurden 6 Einsatzkräfte mittels Winde in das Einsatzgebiet geflogen und dort abgewincht. In der Zwischenzeit wurden die beiden Waldbrandsätze sowie eine TS8/8 im Tal für den Lufttransport vorbereitet.  Als alle Gegenstände für die Brandbekämpfung im Einsatzgebiet angekommen waren wurde der Löschwasseraußenlastbehälter vom Typ Semat an den Hubschrauber angehängt. Dieser wurde die ersten beiden Turns mittels Schlauchleitung vom TLF der Flughelfer befüllt. Dass transportierte Wasser diente im Einsatzgebiet  für die inbetriebnahme des Waldbrandsatzes. Mit diesem wurde ebenfalls eine Brandbekämpfung durchgeführt. Im nächsten Turn wurde Wasser aus dem zwischenzeitlich vollen 15.000 Liter Faltbehälter, welcher von der FF Oberzwieselau gefüllt wurde,  entnommen. Dieses wurde direkt über den Brandgebiet abgeworfen. Auch hier zeigten sich die Vorteile des neuen Punktabwurfs, welches mit dem „neuen“ Semat möglich ist.  Nach mehreren Rotationen konnte von der Gesamteinsatzleitung „Feuer aus“ vermeldet werden. Nun wurden alle Gerätschaften inkl. Personal wieder zum Tallandeplatz geflogen. Dokumentiert wurden alle Flugbewegungen von der Fliegerischen Einsatzleitung, welche sich im AB-UG-ÖEL am Flugfeld befand und ebenfalls durch Flughelfer mit UG-ÖEL Erfahrung besetz wurde. Als Übungsbeobachter nahmen aus dem Landkreis Cham  KBR Michael Stahl, KBI Andreas Bergbauer sowie ehren KBM Reinhold Kollmer teil.

Bei einen kurzem Debriefing wurde die Übung nochmal Revue passiert.  Alle Teilnehmer freuten sich über einen Reibungslosen Übungsverlauf und waren sich einig die bis dato gute Zusammenarbeit weiter aufrecht zu erhalten.

Austausch der Außenlastbehälter 2319 mit 9/04

Am Dienstag den 9. Mai machte sich eine Abordnung der Flughelfergruppe des Landkreises Cham auf den Weg zur Feuerwehr Amberg. Ziel dieser Reise war der austausch eines Löschwasser-Außenlastbehälters. Die FF Amberg konnte nach langen warten nun ihre beiden, nicht mehr einsatzfähigen, Smokey 3 LAB außer Dienst stellen. Als Ersatzbeschaffung wurde vom Freistaat Bayern beschlossen einen neuen Semat F900V2 sowie einen Semat F900, der bislang bei der Feuerwehr Thürnstein-Schrenkenthal stationiert war, in Amberg unterzustellen. Damit die Flughelfergruppe des Landkreises Cham weiterhin über zwei Löschwasser-Außenlastbehälter verfügt wurde im gegenzug ebenfalls ein neuer Semat vom Typ Semat F900V2 bei der FF Thürnstein stationiert. Somit stehen in der Oberpfalz nun zwei einsatzbereite Semat F900 sowie zwei einsatzbereite Semat F900V2 für Waldbrände bereit.

Die neuen Funktionen des Semat F900V2 im Vergleich zur ersten Version sind:
– Punktabwürfe sind nun möglich
– Automatisches öffnen des Behälters bei Trennung der Steuerleitung
– Neues Design und Beschriftung (9/04 = 900 Liter Fassungsvermögen/04 fortlaufende Nummer)

Waldbrandübung in Tschechien

Am Mittwoch den 26. April fand in Tschechien im Bereich Skorice, am dortigen Truppenübungsplatz, eine Waldbrandübung statt. Mit dabei waren auch Katastrophenschutzeinheiten aus dem Landkreis Cham.
Bereits um 06:15 Uhr trafen sich die Flughelfergruppe des Landkreises Cham sowie der Schlauchwagenzug des Landkreises Cham am Grenzübergang Rittsteig. Von dort aus ging es dann als Kolonne weiter in Richtung Janovice. Hier schloss sich der ELW der FF Janovice den deutschen Konvoi als Führungsfahrzeug an.
Nach zweistündiger Fahrt wurde das Übungsgebiet in Skorice (nähe Pilsen) erreicht.


Nach und nach trafen alle weiteren Übungsteilnehmer ein. Leider musste bei der ersten Besprechung mitgeteilt werden dass der angeforderte Hubschrauber der tschechischen Polizei aufgrund des schlechten Wetters, starker Schneefall und Nebel, nicht starten konnte. So bekamen die Flughelfer kurzerhand den Einsatzauftrag die Kollegen des Schlauchwagenzugs beim bau von zwei ca. 3km langen Förderleitungen zu unterstützen.
Nachdem beide Leitungen fertiggestellt waren wurden von der Tschechischen Übungsleitung verschiedene Szenarien wie Pumpenausfälle, Schlauchplatzer, etc. eingespielt.


Nach 2,5 Stunden Einsatzübung kam es plötzlich zu einer heftigen Detonation im Übungsgebiet. Umgehend mussten alle Einsatzkräfte das Gebiet verlassen und sich am Sammelpunkt einfinden.
Hier wurde bei einer erneuten Besprechung die Einsatzkräfte aufgeklärt dass sich bei der Detonation um eine geplante Sprengung der Übungsleitung handelte. Es wurde auch erklärt dass sich im „Brandgebiet“ noch mehrere Blindgänger befinden können die dass 10 fache an Sprengkraft der gezeigten Explosion besitzen.
Gleichzeitig wurde auch dass Übungsende bekannt gegeben. Nach einer kleinen Verpflegungspause konnte mit den Aufräumarbeiten begonnen werden.

Nachdem das gesamte Schlauchmaterial auf den Fahrzeugen verlastet war, konnten die deutschen Kräfte gegen 14:00 Uhr den Heimweg antreten.
Bei dieser Übung zeigte sich, wie schon dass letzte Jahr, die gute und problemlose Zusammenarbeit der Feuerwehren aus dem Chamer Landkreis mit den Kollegen der Feuerwehren aus dem Raum Pilsen. Obwohl sie verschiedenen Spezialaufgaben nachgehen klappte auch die Zusammenarbeit zwischen Flughelfern und Schlauchwagenzug auf Anhieb ohne Probleme.

Gemeinschaftsübung in Hienheim

Am Samstag den 11. März 2017 organsierte die Flughelfergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt an der Donau in Zusammenarbeit mit der Polizeihubschrauberstaffel Bayern, eine Gemeinschaftsübung der Flughelfergruppen aus Neustadt an der Donau, Straubing und der Flughelfergruppe des Landkreis Cham mit Standort in Thürnstein. Ziel dieser Übung war es, zu einem junge Piloten und Boardtechniker im Außenlastflug auszubilden, sowie für die Feuerwehr Flughelfer das Anschlagen verschiedener Lasten zu Trainieren.

Bereits um 06:45Uhr machten sich 6 ausgebildete Flughelfer der Landkreises Cham mit dem Mehrzweckfahrzeug Florian Thürnstein 11/1 auf den Weg nach Hienheim, wo am dortigen Flugplatz die Übung stattfand.

Nach 2 stündiger Fahrt wurde das Übungsgebiet erreicht. Nach und nach trafen alle Teilnehmenden Einheiten am Landeplatz ein. Unter ihnen auch der Polizeihubschrauber Edelweiß 2 und die UG-ÖEL des Landkreises Kelheim.

Bei einem ersten kleinen Briefing wurden von Übungsleiter Meier Markus von der Feuerwehr Neustadt a.d. Donau der fliegerische Einsatzleiter sowie die beiden Transportleiter benannt. Hier bekam Kress Christian stellvertretender Leiter der Flughelfergruppe des Landkreises Cham den Auftrag den Einsatzabschnitt „Landeplatz“ zu leiten.

Nachdem gemeinsam die Lasten am „Landeplatz“ für den Lufttransport vorbereitet wurden, wurde von Polizeihauptkommisar Matthias Füller nochmal auf die wichtigsten Details hingewiesen.

Im Anschluss fand noch ein kurzes Briefing der Einsatzleitung, der beiden Transportleiter, der UG-ÖEL und der Fliegenden Besatzungen statt. Die UG-ÖEL Kelheim wurde mit der Aufgabe betraut den kompletten Übungsablauf zu dokumentieren.

Nun konnte mit dem Flugbetrieb begonnen werden. Als erstes wurden mehrere Holzbalken ins Einsatzgebiet geflogen. Gefolgt von Sandsäcken, Lastennetz mit Transportbox und TS8. Im Anschluss wurde das Polizeieigene Bambi Bucket an den Hubschrauber angehängt. Dieses wurde zuerst in der nahe gelegen Donau befüllt. Mit diesem Wasser wurde nun der 5000 Liter fassende Faltbehälter der Flughelfergruppe des Landkreises Cham gefüllt. Nach erfolgreichen Wasserabwurf wurde das Bambi Bucket mittels Schlauchleitung befüllt. Nun sollte ein simuliertes Feuer aus der Luft abgelöscht werden. Auch hier zeigte sich die Treffsicherheit der Piloten. Nach diesem Turn wurde das Bambi ebenfalls im Einsatzabschnitt „Wald“ abgelegt und alle Teilnehmer trafen sich am Landeplatz um ein gemeinsames Mittagsessen zu sich zu nehmen.

Dass Nachmittagsprogramm sah vor, dass alle Lasten in der selber Reihenfolge wie am Vormittag zurück zum Flugfeld geflogen wurden. Als alles wieder am Ausgangspunkt angekommen war, wurde der Löschwasser-Außenlastbehälter vom Typ Semat900 am Hubschrauber angehängt. Auch hier wurde zuerst in der Donau und später via Schlauchleitung befüllt. Die Ziele waren wiederum der Faltbehälter sowie ein simuliertes Feuer nahe der Landebahn.

Als letzten Einsatzauftrag bekamen die Flughelfer am Einsatzabschnitt „Landeplatz“ von Transportleiter Kress die Aufgabe den Semat Behälter auszuhängen. Nachdem dies geschehen war konnte die Übung offiziell als beendet erklärt werden.

Nachdem alles wieder abgebaut und in den Fahrzeugen/Hubschrauber verlastet war, traf man sich noch zur gemeinschaftlichen Aussprache. Hier bedankte sich Übungsleiter Meier Markus nochmal sehr herzlich bei den Zahlreich erschienen Einsatzkräften, auch PHK Füller war voll des Lobes für die Flughelfer. „Es wurden keine Fehler gemacht und keiner hat sich verletzt. Sicherlich das Ergebnis der jahrelangen guten Zusammenarbeit der Flughelfergruppen und der Polizei“ so das Resümee des Ausbildungsleiters der Polizeihubschrauberstaffel.

Flughelfer absolvieren Aufbaulehrgang Winchen

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Wie schon im Mai dieses Jahres absolvierten am Freitag den 28. Oktober 8 Feuerwehr Flughelfer der Flughelfergruppe Lkr. Cham den „Winch-Aufbau-Lehrgang“ in Bad Tölz.
Bereits um 5:30 Uhr starteten die Einsatzkräfte ins Bergwachtzentrum für Sicherheit und Ausbildung. Nach 3,5 Stündiger fahrt wurde pünktlich um 9:00 Uhr mit dem Lehrgang begonnen. Nach einer Theoretischen Einweisung wurde damit begonnen den Übungszirkel zu absolvieren.
Dieser beinhaltete verschiedene Szenarien die den Flughelfern im Einsatzfall jederzeit wiederfahren können.
Nachdem der Zirkel von jedem Flughelfer zweimal durchlaufen wurde, konnte im bei einem gemeinsamen Mittagsessen der Lehrgang beendet werden.

Waldbrandübung in Windischbergerdorf

Im Rahmen der Feuerwehr Aktionswoche fand am Freitag den 23.09.2016 in Windischbergerdorf eine groß angelegte Waldbrandübung statt. Zu dieser Übung wurde auch die Flughelfergruppe des Landkreises Cham eingeladen.
Pünktlich um 18:00Uhr wurde der Flughelferzug bestehend aus Thürnstein 43/1 + ALB Anhänger, Thürnstein 55/1 und Lohberg 21/1 per Funksammelruf alarmiert. Während der Anfahrt erfolgte durch die Feuerwehr Einsatzleitung der Einsatzauftrag, auf dem Festplatz der Gemeinde Windischbergerdorf einen Last Aufnahmeplatz zu errichten und anschließend die Brandbekämpfung aus der Luft mittels Außenlastbehälter zu starten.( Da die Polizeihubschrauberstaffel Bayern leider keine Maschine schicken konnte, wurde der fehlende Hubschrauber mit einem Autokran Simuliert.)

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Im Einsatzgebiet angekommen wurde damit begonnen den Einsatzabschnitt „Luft“ aufzubauen. Geleitet wurde dieser durch die beiden Flughelfer Führungskräfte Kellner Konrad und Kress Christian.

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Da sich für eine Schlauchbefüllung der ALB entschieden wurde, baute die Feuerwehr Niederrunding aus einem nahe gelegen Löschweiher eine Förderleitung zum Befüllungsplatz. Nachdem alles aufgebaut und betrieben wurde, wurde das Tanklöschfahrzeug inkl. freies Personal der Flughelfer abbeordert um den Einsatzabschnitt Pendelverkehr zu unterstützen.

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Nach ca. 2 Stunden konnte von der Einsatzleitung „Übungsende“ verkündet werden. Nachdem alle Kräfte ihr eingesetztes Material wieder zurückgebaut hatten traf man sich am Festplatz zur gemeinsamen Übungsaussprache. Hier bedankte sich Kreisbrandinspektor Marco Greil besonders bei der Flughelfergruppe des Landkreises Cham für ihre Teilnahme an dieser Übung und auch für die Vorstellung dieser Spezialeinheit. Die Vorstellung erfolgte im Nachgang der Übung durch den Leiter der Flughelfer Kellner Konrad. Er erklärte den genauen Einsatzablauf wenn ein Hubschrauber zum zuge kommt. Auch der Waldbrandsatz der Flughelfergruppe wurde vorgestellt.

Flughelfer-Übung in Sattelbogen

Am Freitag den 26. August um 19:15Uhr wurden die Feuerwehren des KBM Bereiches 3/2 per Funksammelruf zur Waldbrandübung nach Sattelbogen alarmiert. Mit alarmiert wurde auch die Flughelfergruppe des Landkreises Cham mit dem Einsatzzug bestehend aus Thürnstein 43/1, Thürnstein 55/1 und Lohberg 21/1.
Im Schadensgebiet angekommen wurde damit begonnen den ersten Faltbehälter mit Fassungsvermögen 5000l aufzubauen. Dieser wurde umgehend mit dem TLF der Flughelfer ein erstes mal befüllt. Des weiteren kam das TLF 16/25 der FF Stallwang hinzu und befüllte ebenfalls den Faltbehälter. Um ständig genügend Wasser im Behälter zu haben wurde ein Pendelverkehr mit den beiden Tanklöschfahrzeugen eingerichtet.

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Nachdem der erste Faltbehälter als Pufferspeicher aufgebaut war wurde der zweite Behälter der Flughelfergruppe Lkr. Cham mit Fassungsvermögen 15.000l aufgebaut. Dieser wurde mit zwei Förderleitungen gespeist. Das Wasser hierzu wurde aus zwei Weihern aus der näheren Umgebung entnommen.
Das Wasser das wieder aus den beiden Faltbehältern entnommen wurde, wurde direkt ins „Brandgebiet“ gefördert.

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Nach ca. 1,5 Stunde konnte von der Einsatzleitung „Feuer aus, Übungsende“ bekannt gegeben werden. Nachdem alle Gerätschaften wieder zurück gebaut, und am V-LKW verlastet wurden, traf man sich zur gemeinsamen Übungsaussprache beim Feuerwehrgerätehaus in Sattelbogen. Hier lies Einsatzleiter und Kommandant der FFW Sattelbogen den kompletten Einsatzablauf revue passieren. Er dankte allen teilnehmenden Feuerwehren für ihren Einsatz und den reibungslosen Übungsablauf. Er bedankte sich auch bei Kellner Konrad und Kress Christian von den Flughelfern, die ihm im Vorfeld mit ihrem know how in der Waldbrandbekämpfung bei der Planung der Übung unterstützen. Auch Leiter der Flughelfergruppe Konrad Kellner bedankte sich für die Einladung zu dieser Übung und erklärte zusätzlich die Struktur in der Flughelfergruppe und wie es bei einem echten Waldbrand mit der Brandbekämpfung aus der Luft aussieht.

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Flughelfer-Lehrgang Technik

Vom 13. bis 17. Juni 2016 fand der erste von zwei Flughelfer-Technik Lehrgängen an der Staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg statt. Auch 4 Feuerwehreinsatzkräfte der Flughelfergruppe des Landkreises Cham mit Standort in Thürnstein nahmen an diesem Lehrgang teil.

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Bereits um 5:30 Uhr machten sich die vier angehenden Feuerwehrflughelfer bestehend aus Anja Sperl, Lukas Weinfurtner, Manuel Schmid und Walter Michael mit dem Mehrzweckfahrzeug der Feuerwehr Thürnstein auf den Weg zur 277km entfernten Feuerwehrschule.
Dort angekommen wurde um 10:00 Uhr pünktlich mit dem Lehrgang begonnen. Im Laufe des Tages wurden die Kräfte in die Grundlagen der Waldbrandbekämpfung, die Sicherheit am Landeplatz, die Aufgaben eines Flughelfers und in die verschieden Hubschraubermuster und den dazugehörigen Lasthaken eingewiesen. Den zweiten Tag begann Gastdozent von der Bayerischen Polizeihubschrauberstaffel Klaus Hopf. Er erklärte wie ein Hubschrauber funktioniert und wie man sich am- und im Hubschrauber richtig verhält. Im Nachmittag wurden die verschieden Einwinkzeichen und die verschiedenen Außenlastbehälter in der Übungshalle erklärt und vorgeführt. Am Mittwoch wurde dann gemeinsam ins Übungsgebiet nach Veitshöcheim gefahren. Hier konnte nun das in der Theorie gelernte, in der Praxis, gefestigt werden. Kurz nachdem die Lehrgangsteilnehmer am Übungsgebiet eingetroffen waren, setzten auch die beiden Hubschrauber zur Landung an. Hierbei handelte es sich zu einem um eine Maschine der Bayerischen Polizeihubschrauberstaffel und zum anderen eine Maschine eines privaten Hubschrauber Betreibers, welcher zum ersten Mal bei einem Flughelferlehrgang teilnahm.

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Nach einem gemeinsamen Briefing konnte mit den praktischen Übungen begonnen werden. Dabei handelte es sich um den Lastentransport im Lastennetz, Lasten mit verschieden Seillängen einhängen, Löschwasseraußenlastbehälter ein- und aushängen sowie die LAB per Schlauchleitung befüllen. Nachdem jeder Teilnehmer jede Station mind. einmal durchlaufen hatte, wurde der Flugtag mit einer gemeinsamen Abschlussbesprechung beendet.

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Nach der Rückkehr an die Feuerwehrschule konnten sich Lehrkräfte, Lehrgangsteilnehmer sowie Hubschrauberbesatzung bei einem gemeinsamen Grillabend noch einmal austauschen. Der Donnerstag startete wieder mit einer Stationsausbildung in der Übungshalle. Nun drehte sich alles um das Thema „Winchen“. Nachdem die Teilnehmer alle im „Trockenen“ sprich auf einem dreibein-Stativ die richtigen Handzeichen und dass richtige Einhängen in den Windenhaken geübt hatten, konnte nach der Mittagspause wieder nach Veitshöcheim aufgebrochen werden. Auch hier konnte wieder an- und mit der Polizeimaschine geübt werden. Jeder Teilnehmer konnte das richtige Zu- und Aussteigen trainieren. Auch einen „Einzel- und Doublewinch“ absolvierte jeder Teilnehmer mind. einmal. Am Freitag wurde dann noch das gelernte in einem schriftlichen Test abgefragt. Diesen Test bestanden alle Lehrgangsteilnehmer. Und somit konnte Lehrgangsleiter Andreas Lenz allen ihr Zeugnis zum Ausgebildeten Feuerwehr Flughelfer überreichen.

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Text und Fotos: Christian Kress